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	<title>mattrs &#8211; Design- und Markenagentur</title>
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		<title>8. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Nov 2021 19:06:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Geld spricht man nicht? Das sehen wir anders. In diesem Blogbeitrag soll es darum gehen, welche Rolle eure Finanzen für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit spielen und wie ihr verantwortungsvoll mit eurem Kapital umgehen könnt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7638" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-2.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-2.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-2-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-2-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Finanzen</h1>
<p>Über Geld spricht man nicht? Das sehen wir anders. Das eigene Konsumverhalten hinterfragen bereits die meisten von uns. Doch nicht nur unser Kaufverhalten hat einen Einfluss auf das Klima und soziale Verhältnisse – auch das Geld, mit dem wir bezahlen. In diesem Blogbeitrag soll es darum gehen, welche Rolle eure Finanzen für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit spielen und wie ihr verantwortungsvoll mit eurem Kapital umgehen könnt.</p>
<p><strong>Was haben der Klimawandel und euer Bankkonto miteinander zu tun?</strong></p>
<p>Damit die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen erreicht werden können, sind massive Investitionen von mehreren Billionen US-Dollar notwendig. Alleine in Europa sprechen wir hier von 175 bis 290 Milliarden Euro jährlich, um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen (Quelle: BMU). Zurzeit strömen leider jedoch immer noch große Summen in Fonds, Anleihen und Aktien, die ethisch eher fragwürdig sind und ökologischen Kriterien nicht standhalten. Das Projekt „Don’t bank on the bomb!“ https://www.dontbankonthebomb.com/ bringt jährlich Reporte heraus, in denen alle Unternehmen und Banken gelistet sind, die in Atomwaffen investieren. Dazu gehörten beispielsweise der deutsche Versicherungskonzern Allianz und die Deutsche Bank.<br />
Auch Nahrungsmittelspekulationen und Investitionen in fossile Energieträger sind bei vielen konventionellen Banken keine Seltenheit. Um den Klimawandel effektiv bekämpfen zu können, müssen wir gemeinsam die globalen Finanzströme umlenken und Gelder für nachhaltige Investitionen bereitstellen. Unternehmen, die unethisch und sozial oder ökologisch schädlich handeln, können wir so deren finanzielle Grundlage entziehen. Genau darauf zieht die Divestment Bewegung ab: Gelder sollen von fossilen Energieträgern abgezogen und stattdessen in Unternehmen investiert werden, die den ESG-Kriterien (Environmental, Social and Governance) entsprechen. So soll der politische Einfluss der Kohle-, Öl- und Gasindustrie geschwächt werden.</p>
<p>Wollt ihr eure Bank etwas genauer unter die Lupe nehmen, könnt ihr einen Blick in das Bankenrating des WWF werfen <a href="https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/bankenrating">https://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/bankenrating</a> oder in den Fair Finance Guide 2020 https://www.fairfinanceguide.de/.</p>
<p><strong>Bankraub for Good</strong></p>
<p>Stellt euch einen Bankraub vor, der völlig legal ist und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesellschaft und die Umwelt tut. Klingt nach einem Märchen à la Robin Hood, ist aber Realität! 2019 hat die Tomorrow Bank aus St. Pauli Bürger:innen dazu aufgerufen, zum Weltspartag ihr Geld von konventionellen Banken zu nachhaltigen und ethischen Banken zu transferieren.</p>
<p>Doch was genau macht eine Bank zur ethischen Bank?<br />
Ethische Banken verrichten zielgerichtete soziale und ökologische Investitionen. Transparenz bei den Investitionen und fest definierte Anlagekriterien stehen dabei an erster Stelle. Zudem wird nicht in Nahrungsmittelspekulationen, Waffengeschäfte und umweltschädliche Unternehmen investiert. Hier https://finanzvergleich.com/girokonto/ethische-banken/ findet ihr eine Übersicht, welche Positiv- und Negativkriterien ethische Banken für die Finanzierung von Projekten aufgestellt haben.</p>
<p>Die sogenannten Ökobanken betreiben rein nachhaltiges Banking. Dazu gehören<br />
• Die GLS Bank (alle Bankprodukte)<br />
• Umweltbank (alle Bankprodukte außer Giro)<br />
• Ethik Bank (alle Bankprodukte)<br />
• Triodos Bank (alle Bankprodukte, auch Geschäftskonten)</p>
<p>Utopia.de liefert euch genauere Informationen zu den einzelnen Banken und ihren Angeboten.</p>
<p>Eine Neobank, die sich ebenfalls der Nachhaltigkeit verschrieben hat, haben wir bereits erwähnt. Tomorrow bietet mobiles Banking und vor allem ein kostenloses Girokonto. Zeit also, die Skimaske aufzusetzen, und euer Geschäftskonto auf eine ethische Bank umzuverlegen.</p>
<p><strong>Versicherungen</strong></p>
<p>Je mehr wir uns für nachhaltige Versicherungen entscheiden, umso mehr tragen wir zu einem Wandel in der Branche bei.<br />
Wie bei Banken auch, sollte es hier Negativkriterien (wie Rüstung, fossile Energie, Atomkraft und Tierversuche oder Massentierhaltung) geben. Ökologische, faire und soziale Projekte sollten dafür durch grüne Fonds verstärkt gefördert werden. Die Versicherung sollte selbst nachhaltig handeln und dies transparent darstellen. Im Idealfall gibt es klar definierte Leitlinien oder einen Nachhaltigkeitsbericht. Manche Versicherungen bieten auch erweiterte Leistungen an: Dazu können Vorsorgebehandlungen oder die Berücksichtigung nachhaltigen Verhaltens bei der Tarifierung ihrer Kunden gehören.</p>
<p>Folgende Versicherungen handeln nachhaltig:</p>
<p>Krankenkassen:<br />
• BKK24<br />
• BKK ProVita<br />
• Securvita BKK<br />
• Barmenia<br />
• Mehrwert<br />
• Vigo</p>
<p>Haftpflicht:<br />
• Barmenia<br />
• Greensurance<br />
• Grün versichert<br />
• Mehrwert<br />
• Pangea Life<br />
• Itzehoer<br />
• NV<br />
• Waldenburger</p>
<p>Rentenversicherung:<br />
• Barmenia Versicherungen<br />
• Concordia oeco<br />
• Pangaea Life<br />
• Waldenburger Versicherung<br />
• Stuttgarter</p>
<p>Weitere Versicherungen:<br />
• Grün versichert<br />
• Ver.de<br />
• Greensurance<br />
• MehrWert<br />
• Fibur<br />
• Ökoworld<br />
• VAV Transparente</p>
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		<title>7. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 09:02:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Good design is sustainable design! In unserem 7. Schritt zur Nachhaltigen Agentur erklären wir euch, wie ihr euch durch eure Arbeit für mehr Nachhaltigkeit einsetzen könnt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7633" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-1.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-1.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-1-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-1-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></h1>
<h1>Aufträge</h1>
<p>Letztes Mal haben wir uns damit beschäftigt, wie wir uns außerhalb der Arbeit nachhaltig und sozial engagieren können. Dieses Mal geht soll es darum gehen, wie wir uns durch unsere Arbeit für Nachhaltigkeit einsetzen können.</p>
<h4>Werte schaffen</h4>
<p>Nachhaltigkeit hat mittlerweile in fast jeden Lebensbereich Einzug gehalten. Für Konsument*innen ist sie zu einem wichtigen Kaufkriterium geworden, sodass ein breites Angebot an nachhaltigen Produkten zur Verfügung steht. Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist dabei jedoch auch zu einer, mit grünen Siegeln und Packungen geschmückten  Worthülse verkommen. Nicht selten wird singstiftende, nachhaltige Kommunikation durch Nachhaltigkeit als Marketingtool ersetzt. Es wird Zeit, dass wir den Begriff wieder mit Werten füllen!</p>
<h4>Die Kunden</h4>
<p>Da unsere Arbeit schließlich auch unsere Werte widerspiegeln soll, spielt für uns die Frage, welche Projekte wir annehmen wollen eine wichtige Rolle. Im Idealfall verkaufen unsere Kund:innen nachhaltige Produkte oder sind bereits nachhaltig. Durch unsere Arbeit können wir so nachhaltige Unternehmen unterstützen oder ihnen helfen, erfolgreicher und bekannter zu werden, wie beispielsweise im Falle unseres Kunden <a href="https://letsmattr.de/noa-sustainable-products" target="_blank" rel="noopener">„NOA“</a> .</p>
<p>So traumhaft es auch ist in bereits nachhaltigen Branchen zu arbeiten, ist es ebenso wichtig, Nachhaltigkeit in Bereichen zu fördern, die noch nicht besonders nachhaltig sind. Viele Kund:innen handeln noch nicht besonders nachhaltig, sind jedoch gewillt, dies zu ändern.</p>
<p>Wichtig bei der Wahl solcher Kund:innen ist, dass sie offen für Veränderung sind und bereit, Arbeit in den Weg zur Nachhaltigkeit zu investieren. Zudem sollte „Nachhaltigkeit“ als Ziel ernst gemeint sein, und kein Marketing-Tool zum „Greenwashing“ darstellen.</p>
<p>Vor dem Projekt macht es daher Sinn, gemeinsam den Status Quo zu analysieren:</p>
<ul>
<li>Ist das Produkt CO2 / Umwelt neutral?</li>
<li>Engagiert sich das Unternehmen für Umweltprojekte?</li>
<li>Gibt es eventuell bereits einen Nachhaltigkeitsbericht?</li>
<li>Wie ist es um die Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz bestellt?</li>
<li>Unternimmt das Unternehmen bereits eigene Schritte zur Nachhaltigkeit?</li>
</ul>
<p>Das Wichtigste für nachhaltiges Handeln ist nicht, dass die Kund:innen perfekt nachhaltig handeln, sondern in erster Linie Transparenz.Anschließend sollte gemeinsam festgelegt werden, in welchen Bereichen des Projekts ökologische Ziele stärker verfolgt werden sollten und wie am Besten gemeinsam daran gearbeitet werden kann. Hindernisse bei der Verfolgung der Ziele lassen sich durch klare Kommunikation auf Augenhöhe, Partizipation aller Beteiligten und kreative, innovative Ideen meistens einfacher lösen als gedacht.</p>
<p>Wichtig ist, dass mit jedem Projekt kontinuierlich weiter an der Verbesserung der Nachhaltigkeit gearbeitet wird. Wie in der Charta für nachhaltiges Design steht „Wir begreifen nachhaltiges Design als Prozess. Nicht das 100%-nachhaltige Produkt steht im Vordergrund, sondern die schrittweise Verbesserung der bestehenden Produkte und Prozesse.“</p>
<h4>Das Projekt</h4>
<p>Nicht nur das Endprodukt sollte nachhaltig sein, auch der Prozess dorthin. Sobald der Plan aufgestellt ist, wie das Projekt ablaufen soll, ist es sinnvoll, den Ablauf noch einmal unter dem Nachhaltigkeitsaspekt zu untersuchen.</p>
<ul>
<li>Welche Materialien kommen zum Einsatz? Nutze ich das Material effizient?</li>
<li>Entsteht Abfall? Lässt sich dieser recyclen? An anderer Stelle einsetzen?</li>
<li>Welche Ressourcen werden verbraucht? (Strom, Wasser etc)</li>
<li>Wie ist der Ablauf gestaltet? (Beispielsweise: Wie werden Materialien für Shootings transportiert? Gibt es die Möglichkeit, Termine zu kombinieren, sodass die Anfahrt wegfällt? Lassen sich Abläufe kombinieren?)</li>
<li>Wie sozial verträglich ist das Projekt? Wer ist am Prozess beteiligt? Wen sollten wir noch einbinden?</li>
<li>Wie wirtschaftlich effizient ist das Projekt?</li>
<li>Wie langlebig sind die Maßnahmen?</li>
<li></li>
</ul>
<h4>Das Ergebnis</h4>
<p>Das Ergebnis sollte ganzheitlich nachhaltig sein und Faktoren wie soziale Gerechtigkeit, Partizipation und Transparenz beachten. Nachhaltigkeit sollte kein bloßes „Add-On“ sein, sondern dem Ergebnis einen echten Mehrwert verleihen: Es reicht also beispielsweise nicht aus, das Endergebnis CO2 zu kompensieren, ohne sich Gedanken über den Prozess zu machen. Vor allem aber sollte das Ergebnis eure Kund:innen motivieren weiter an einer nachhaltigeren Welt zu arbeiten.</p>
<p>Eine Leseempfehlung für alle Gestaltenden, die sich mehr mit Nachhaltigkeit in der Gestaltung auseinandersetzen möchte, ist Victor Papanek „Design for the Real World“.</p>
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		<title>6. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
		<link>https://letsmattr.de/nachhaltige-agentur-schritt6</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 11:34:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestaltung ist Haltung! In unserem 6. Schritt zur Nachhaltigen Agentur zeigen wir euch Wege, sich als Agentur sinnvoll mit anderen zu verbünden und gemeinsam einen Impact zu schaffen. Denn zusammen sind wir mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7617" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/07/Schritt1_Fortbewegung_Header-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /><br />
Engagement</h1>
<p>Gestaltung ist Haltung! Wie der Designer Victor Papanek schreibt: „Das einzig wichtige an Design ist, in welchem Zusammenhang es mit den Menschen steht. “ Als Gestalter:innen hat die Gesellschaft nicht nur einen großen Einfluss auf unser Schaffen, sondern wir auch auf die Gesellschaft. In diesem Beitrag möchten wir euch daher vorstellen, wie ihr gute Corporate Citizens sein und euch über die Arbeit hinaus für das Klima und die Gesellschaft einsetzen könnt.</p>
<h4>Gemeinsam für 1,5 Grad</h4>
<p>Vielleicht engagiert sich der ein oder andere bereits bei Fridays for Future und ist bei jedem globalen Klimastreik mit dabei. Bei <a href="https://www.creativesforfuture.de/" target="_blank" rel="noopener">creativesforfuture</a> könnt ihr euch jetzt auch gemeinsam als Agentur für das Klima einsetzen.<br />
Creatives for Future sind eine Initiative von Designer:innen und Kommunikationsexperten:innen, die dafür kämpfen, Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung von Menschen zu stellen. Dafür unterstützen CFF unter anderem die forfuture Organisationen visuell oder initiieren eigene Projekte, unterstützen Freelancer:innen &amp; Agenturen bei der Implementierung von Nachhaltigkeit in ihrer Arbeit und stellen Infomaterial zur Verfügung. Teilnehmende Agenturen können sich über Projekte informieren und diese unterstützen. Gerade für die aufkommende Bundestagswahl im Herbst sind einige Aktionen geplant, für die noch Unterstützer:innen gesucht werden.</p>
<h4>Corporate Volunteering</h4>
<p>Unter Corporate Volunteering versteht man das gemeinnützige Engagement von Unternehmen und deren Mitarbeitern. Einige Agenturen haben beispielsweise einen Tag der Woche für gemeinnützige Projekte reserviert, für die sich die Mitarbeiter:innen frei entscheiden können. Andere suchen gemeinsam ein längerfristiges Projekt aus, an dem sie pro bono arbeiten. Designstudent:innen aus Hamburg haben eine Art Sprechstunde ins Leben gerufen, in der sie versuchen, kreative Lösungen für Probleme von Bürger:innen, Initiativen und Co. zu finden. Auf <a href="https://www.youvo.org/" target="_blank" rel="noopener">youvo.org</a> könnt auch ihr euch mit sozialen Organisationen in eurer Umgebung vernetzen, denen die Mittel für digitale &amp; kreative Ressourcen fehlen. So könnt ihr eure Fähigkeiten in den Dienst der Gesellschaft stellen und dort Hilfe leisten, wo sie gebraucht wird.</p>
<h4>Social Commissioning</h4>
<p>Wie lässt sich soziale Arbeit in bestehende Projekte integrieren? Wie wäre es mit Social Commissioning? Das bedeutet, dass ihr Aufträge an soziale/gemeinnützige Organisationen und Einrichtungen vergebt. Eure Druck- und Werbetechnikarbeiten könnt ihr in Hamburg z.B. bei <a href="https://www.alsterarbeit.de/start" target="_blank" rel="noopener">alsterarbeit</a> in Auftrag geben und so die Werkstatt für Menschen mit Behinderung unterstützen. Darüber hinaus verkaufen viele Einrichtungen auch Schreib- und Arbeitsmaterial aus liebevoller Handarbeit.</p>
<h4>Social Lobbying</h4>
<p>Eine weitere Möglichkeit einen sozialen und/ oder nachhaltigen Aspekt in eure Arbeit einzubringen ist über Social Lobbying. Social Lobbying oder auch „Lobbying für soziale Anliegen“ bedeutet, dass ihr euren unternehmerischen Einfluss oder eure Kontakte nutzt, um gemeinnützige Ziele zu verfolgen. So lassen sich zum Beispiel oft Kund:innen mit gemeinnützigen Projektpartnern vernetzen, sodass neue, spannende Projekte entstehen.</p>
<p>Als Agentur stellt man sich zudem häufig die Frage, welche Aufträge und Kund:innen die eigenen Werte widerspiegeln und welche nicht. Für uns gilt: Unsere Kund:innen müssen noch nicht perfekt nachhaltig handeln, so lange der Wille da ist, daran zu arbeiten. Nachhaltigkeit ist ein gemeinsamer und kooperativer Lernprozess und bedeutet, sich stetig zu verbessern und darauf zu achten, wo soziale und ökologische Ziele stärker verfolgt werden müssen. Wird auf Augenhöhe kommuniziert, lassen sich Hindernisse aufdecken und gemeinsam kreativen Lösungen finden. Unser Kunde <a href="https://letsmattr.de/schoolmood-relaunch" target="_blank" rel="noopener">School-Mood </a> beispielsweise glich auf unsere Empfehlung als erste Schulranzen-Brand am Markt alle nicht-vermeidbaren CO2-Emissionen aus und arbeitet kontinuierlich daran, deren Produktion noch nachhaltiger zu gestalten.</p>
<h4>Finanzielles Engagement</h4>
<p>Auch finanziell gibt es unzählige Möglichkeiten sich zu engagieren. So könnt ihr z.B. gemeinnützige Veranstaltungen oder Projekte sponsorn und finanziell unterstützen. Viele Projekte werden nur durch Spenden finanziert und freuen sich über jede Unterstützung. Als kleiner Ideen-Anstoß: Anstatt um die Weihnachtszeit den x-ten Geschenkekorb an Kund:innen und Partner:innen zu verschicken, spenden wir bei mattrs z.B. gemeinsam jedes Jahr an eine Non-Profit Organisation. Eine andere Möglichkeit Organisationen zu unterstützen ist, Räumlichkeiten und Materialien für gemeinnützige Projekte zur Verfügung zu stellen. Vielleicht wird noch ein Fotostudio oder ein Atelier gesucht? Die an Wochenenden oft ungenutzten Räume können für ehrenamtliche Workshops und Co. zur Verfügung gestellt werden.</p>
<h4>Know-How</h4>
<p>Auch mit Know-How lassen sich gemeinnützige Projekte supporten. Zum Beispiel indem ihr euer Wissen und Tipps zu sozialen Projekten oder Nachhaltigkeitsansätzen teilt, euch mit anderen Agenturen vernetzt und gemeinsame Projekte initiiert. Auch kostenlose Portfolioberatungen und Workshops können Menschen aus der breiten Gesellschaft Teilhabe an Design ermöglichen.</p>
<p>Wie ihr seht, gibt es einige Möglichkeiten, sich als Agentur für die Gesellschaft einzusetzen. Für welche Form des Engagements ihr euch auch entscheidet, achtet darauf, dass eure Hilfe sinnstiftend, nachhaltig und auf Augenhöhe stattfindet. Let’s mattr!</p>
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		<title>5. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
		<link>https://letsmattr.de/5-schritt-zur-nachhaltigen-agentur</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Akina Hocke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2021 08:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Unser fünfter Schritt zur nachhaltigen Agentur führt uns in ein eher kleinteiliges Vermeidungsszenario. Doch was vordergründig wenig Impact zu haben scheint, wird durch die millionenfache Anwendung von Webseiten jeden Tag und auf der ganzen Welt zu einem großen Thema.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7531" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-web.jpg" alt="nachhaltiges Webdesign" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-web.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-web-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-web-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Digital bedeutet nicht immer auch grün: Wäre das Internet ein Land, würde es so viel Strom verbrauchen wie Deutschland und hätte damit den sechstgrößten Stromverbrauch der Welt.<br />
Das Paradoxe daran ist, dass mit dem technischen Fortschritt und einer höheren Effizienz der Strombedarf weiter und weiter angestiegen ist. Bei einem CO2-Ausstoß, der sich mit dem des weltweiten Luftverkehrs vergleichen lässt, ist es daher umso wichtiger, ressourcenschonend zu denken.<br />
In diesem Artikel wollen wir euch zeigen, wie ihr durch ein nachhaltiges Webdesign dazu beitragen könnt, euren CO2-Verbrauch zu senken.</p>
<p><strong>Das Hosting</strong></p>
<p>Beginnen wir mit dem Hosting. Dabei könnt ihr insbesondere auf drei Kriterien achten: Euer Webhoster sollte Ökostrom beziehen, sich möglichst für Nachhaltigkeit engagieren und die Server sollten in Deutschland stehen. Häufig lohnt es sich hier genauer hinzusehen und den genannten Ökostromanbieter zu recherchieren. In einigen Fällen handelt es sich dabei um Beteiligungen von Firmen wie EnBW, die noch mit Kohle und Atomstrom arbeiten. Beispiele für wirklich nachhaltige Hostinganbieter sind z.B. biohost oder greensta. Auf <a href="https://utopia.de/ratgeber/gruenes-webhosting-oekostrom/">https://utopia.de/ratgeber/gruenes-webhosting-oekostrom/</a> findet ihr noch weitere, nach Nachhaltigkeit gerankte, Anbieter.</p>
<p><strong>Die Webseite</strong></p>
<p>Zeit für einen Check! Wie klimafreundlich ist eure Webseite eigentlich? Unter <a href="https://www.websitecarbon.com/">https://www.websitecarbon.com/</a>könnt ihr das ganz einfach prüfen. Herangezogen werden dabei der Datentransfer, der Energieverbrauch, die Energiequelle des Datenzentrums, der CO2-Verbrauch des Stroms und der Webseitenverkehr. Wenn euer Testergebnis gut ausgefallen ist: super, weiter so! Falls nicht, fragt ihr euch nun bestimmt, wie ihr das Ergebnis verbessern könnt. Das Prinzip „Reduce, Reuse, Recycle“ gilt auch in der digitalen Welt.</p>
<p><strong>Reduce</strong></p>
<p>Beginnen wir mit Reduce, dem Aufbau der Webseite. Weniger ist manchmal mehr: Das Vermeiden von überflüssigen Informationen und Medien bedeutet schnellere Ladezeiten, weniger Code und eine bessere Performance. Bei der Gestaltung der Webseite macht es daher Sinn, immer den Mehrwert der Designentscheidung zu hinterfragen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Informationsstruktur: Mit Tools wie Google Analytics könnt ihr herausfinden, wie die häufigsten Klickpfade aussehen und die Informationen so leichter zugänglich machen. So verbessert ihr nicht nur die Nachhaltigkeit eurer Seite durch das Reduzieren von Klicks, sondern auch die Usability.<br />
„Good Design should be as little design as possible“ – das 10. Prinzip Dieter Rahms gilt auch im Web: Ein minimalistischer Ansatz in der Gestaltung kann die Nachhaltigkeit der Seite deutlich verbessern. Unter Minimalismus verstehen wir hier nicht die Ästhetik oder einen bestimmten Stil, sondern dass Designelemente sinnstiftend eingesetzt werden.</p>
<ul>
<li>Ist es wichtig, an dieser Stelle eine custom font zu verwenden? Falls nicht, ist es nachhaltiger Speicher zu sparen und auf eine Standartschrift zurückzugreifen.</li>
<li>Wurden Farben verwendet, die auf OLED Screens Strom sparen?</li>
<li>Lässt sich auf der Seite ein „Dark Mode“ einbauen und der Stromverbrauch senken?</li>
<li>Werden Videos und Animationen nur dort eingesetzt, wo sie den Nutzern einen Mehrwert bieten?</li>
</ul>
<p>Ein zeitloses, sinnstiftendes Design sorgt dafür, dass ihr die Seite nicht ständig anpassen und umgestalten müsst und spart so weiteres CO2 ein.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Reduzierung der Dateigrößen. Läuft deine Webseite mit WordPress, helfen dir Plugins wie SMUSH, Bilder zu komprimieren, deine Ladezeiten zu verbessern und den CO2-Verbrauch zu verringern. Falls nicht, gibt es weitere Tricks, um die Bildgrößen zu reduzieren</p>
<ul>
<li>Speichere Fotos wenn möglich als JPEGs. Meide PNGs, da sie große Dateigrößen haben. Für Logos etc. bieten sich SVGs an, da sie als Textdateien sehr viel kleiner sind als PNGs.</li>
<li>Speichere Bilder in der Größe ab, in der sie angezeigt werden sollen. Auch über die Qualitätseinstellungen lässt sich die Größe drastisch reduzieren.</li>
<li>Videos können häufig gelooped und durch GIFs ersetzt werden. Videos, die im Hintergrund verwendet werden, müssen keine besonders hohe Qualität haben.</li>
<li>Denkt bei den Bildgrößen auch an die mobile Ansicht: So müssen keine unnötig großen Bilddaten für die Desktopansicht geladen und überschrieben werden.</li>
</ul>
<p>Prinzipiell ist es sinnvoll, ein sogenanntes „Page Weight Budget“ festzulegen und euch so ein Limit für die Datengröße der Webseite zu setzen. So hat das ganze Team einen Wert, an dem es sich orientieren kann. Unter <a href="https://sustainablewebdesign.org/">https://sustainablewebdesign.org/</a> findet ihr detaillierte Anweisungen, wie ihr eure Seite schlanker und nachhaltiger halten könnt.</p>
<p><strong>Reuse &amp; Recycle</strong></p>
<p>Alles verwenden, nichts verschwenden: Das Wiederverwenden von Code reduziert die Datenmenge drastisch.</p>
<p>Unter <a href="https://medium.com/@lanceharvieruntime/4-ways-to-make-your-code-more-reusable-bc20889c1e4">https://medium.com/@lanceharvieruntime/4-ways-to-make-your-code-more-reusable-bc20889c1e4</a> lernt ihr, wie ihr euren Code wiederverwertbar machen könnt. Zurückgegriffen wird dabei auf die BEM-Methode, bei der die Seite in Blöcke und Elemente aufgeteilt wird, die durch Modifier angepasst werden können. Idealerweise werden dafür im Webdesign Elemente &amp; Module mehrfach verwendet. Der Vorteil? Die Seite wird nicht nur schlanker, sondern auch visuell einheitlicher und nutzerfreundlicher, da die Nutzer den Aufbau und die Funktion der Elemente schneller verstehen können. Genaue Namenskonventionen halten die CSS-Hierarchien flach und vermeiden unnötigen Code. Prinzipiell gilt: Je sauberer der Code, umso nachhaltiger!</p>
<p>Fühlt ihr euch motiviert, eure Webseiten zu verbessern und so das Klima zu schützen? Unter dem <a href="https://www.sustainablewebmanifesto.com/">https://www.sustainablewebmanifesto.com/</a> findet ihr sechs Grundprinzipien und nachhaltige Versprechen, an die ihr euch in Zukunft halten könnt.</p>
<p><strong>Last but not least</strong></p>
<p>Zu einem nachhaltigen Webdesign gehört auch ein inklusives Webdesign. Eine genaue Checkliste zu barrierefreiem Webdesign findet ihr hier: <a href="https://bik-fuer-alle.de/easy-checks.html">https://bik-fuer-alle.de/easy-checks.html</a>.</p>
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		<title>4. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jun 2021 22:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Weg zur nachhaltigen Agentur mache wir heute am Arbeitsplatz selbst halt und schauen genau hin, was wir optimieren können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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<p>Dass wir hierbei sowohl über den Arbeitsplatz in der Agentur aber auch übers Homeoffice sprechen, ist klar. Es sind die vielen kleinen alltäglichen Dinge, die hier den Impact schaffen können. Aber auch ganz grundlegende Entscheidungen, wie die Idee eines Arbeitsplatzes ausgelegt ist, spielen eine Rolle.</p>
<h1>Über Office Sharing nachdenken</h1>
<p>In Großstädten wird Raum eine immer knappere Ressource. Deshalb ergibt es Sinn, den wenigen Büroraum, der zur Verfügung steht, bestmöglich auszunutzen und  alle Arbeitsplätze zu besetzen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Hier ist Office Sharing ein richtiger Ansatz. Durch die gemeinsame Nutzung von Räumen und Materialien entsteht eine optimale Ausnutzung<span class="Apple-converted-space">  </span>und vielfache Synergien, wie der Austausch mit neuen Mitmietern. Zudem entstehen Coworking Spaces, die wie Magneten für junge spannende Startups oder agile Freelancer sind. Da wird über den Flur Business Development betrieben.</p>
<p>Wenn ihr selbst Platz genug habt, ladet doch andere Unternehmen, Freelancer oder Start-ups ein, gemeinsam mit euch unter einem Dach zu arbeiten.</p>
<h1>Nachhaltige Büromöbel und Ausstattung</h1>
<p>Zwei der großen Posten, die Sie für mehr Nachhaltigkeit im Büro optimieren können, sind die Möblierung sowie die technische Ausstattung der Arbeitsstelle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Beim Kauf neuer Möbel für das Büro sollte man immer darauf achten, dass diese umweltfreundliche Siegeln tragen. Da wächst der Wald zwar stetig an und nicht jedes Siegel hält, was es verspricht, doch eine kurze Recherche sollte einem den richtigen Weg weisen. In unserer Liste „guter“ Anbieter haben wir auch Möbelproduzenten aufgeführt. Falls beispielsweise speziell angepasste Regale oder Tische benötigt werden, können Unternehmen auch regionale Betriebe beauftragen und unterstützen so die heimische Wirtschaft.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit für den nachhaltigen Schreibtisch stellt daher der Erwerb von gebrauchten Möbeln dar. So wird die erneute Aufwendung von Ressourcen vermieden. Im Gegenzug trägt natürlich auch der Verkauf beziehungsweise die Weitergabe ausgedienter Möblierung zur Öko-Bilanz eines Büros bei.</p>
<p>Hier eine Liste von Anbietern nachhaltiger Büroartikel und -möbel. Die genannten Anbieter legen darauf Wert, dass ihre Produkte recycelt oder recycelbar sind. Dass die Produkte vorwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen, mit wenig Energieverbrauch und unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden.</p>
<ul>
<li>Die Umwelt Druckerei</li>
<li>Memolife</li>
<li>Avocadostore</li>
<li>WERKHAUS</li>
<li>BUNDladen</li>
<li>GREENPICKS</li>
<li>e+m Holzprodukte</li>
</ul>
<h1>Lang lebe &#8222;der Gerät&#8220;</h1>
<p>Bei der technischen Ausstattung steht die Energieeffizienz zwar ganz oben aber es gibt noch andere Ansätze, hier nachhaltig zu handeln. So kann man besonderen Wert auf die Langlebigkeit und Wartbarkeit der Geräte achten. In der Regel sind die vielen technischen Geräte quasi im Dauereinsatz an der Steckdose und im Gebrauch. Es ist also ganz natürlich, dass Ladegeräte, Laptops oder Kameras dann und wann mal ihren Geist aufgeben oder kaputt gehen. Anstatt sofort die Flinte ins Korn zu werfen und mit nur einem schnellen Klick ein neues Gerät zu bestellen, sollten wir aber vorher unbedingt checken, ob sich das kaputte Teil vielleicht doch noch reparieren lässt. Die klassische Reparatur scheint nämlich in letzter Zeit etwas aus der Mode gekommen zu sein. Da bei der Herstellung, dem Transport und der Verwertung von technischen Geräten aber massenhaft CO2-Emissionen ausgestoßen werden und die Arbeitsbedingungen derer, die die für die Hardware benötigten Rohstoffe besorgen, extrem fragwürdig sind, sollten wir auf eine möglichst lange Nutzung unserer Technik achten.</p>
<p>Inzwischen gibt es auch Anbieter wie GROVER, bei denen man sein technisches Inventar einfach leasen kann. Nach der Verwendung werden die gerate dann automatisch gewartet und in einen weiteren product life circle überführt.</p>
<h1>Beweise deinen grünen Daumen</h1>
<p>Die Ansicht, dass im Büro nur produktiv und konzentriert gearbeitet werden kann wenn die Einrichtung spartanisch und praktisch ist, ist immer noch weit verbreitet. Nach diesem Ansatz sind Pflanzen überflüssig und haben nichts auf dem Schreibtisch verloren. Aber weit gefehlt! Das Ergebnis einer eineinhalb Jahre langen Forschung an einer britischen Universität zeigte, dass Pflanzen die Produktivität und Konzentration der Angestellten in Büros um durchschnittlich 15% steigern konnten. Der Grund dafür liegt darin, dass Pflanzen die besondere Fähigkeit haben, durch den Vorgang der sogenannten Photosynthese, Kohlendioxid in frischen Sauerstoff umzuwandeln. Zudem filtern sie giftige Schadstoffe, die durch das Fenster in den Raum gelangen oder sogar durch bestimmte Materialien, wie beispielsweise Leder, entstehen können. In begrünten Büros zeigt sich zudem eine geminderte elektrostatische Aufladung und vor allem in klimatisierten Räumen ein Ausgleich von jahreszeitlich bedingten Temperaturschwankungen.</p>
<p>Weiterhin bewirken Pflanzen im Raum einen Anstieg der Luftfeuchtigkeit, was vor allem in den kalten Jahreszeiten bei Halsschmerzen, trockenem Rachen oder Nasenschleimhautentzündungen helfen kann.</p>
<p>Frischer Sauerstoff im Raum regt unsere Gehirnzellen an und fördert folglich unsere Arbeits- und Konzentrationsfähigkeit. Angestellte fühlten sich laut der Studie zudem zufriedener, motivierter und mehr verbunden mit ihrer Arbeit als sonst.</p>
<h1>Weniger wegwerfen</h1>
<p>Viele Dinge werden im Büro gedankenlos weggeschmissen. Dabei geht es auch anders: Bei bedrucktem Papier lässt sich problemlos die Rückseite für Notizen verwenden, Möbel müssen nicht gleich zum <a href="https://utopia.de/eschrott-app-wo-ist-der-naechste-wertstoffhof-und-wann-hat-er-auf-2219/">Wertstoffhof</a>, man kann sie Organisationen spenden, die sie noch brauchen können. Oxfam z.B. freut sich auch mal über gespendete Office-Gegenstände – eine ausgemusterte Rollkartei finden Retro-Fans vielleicht sehr praktisch. Lies auch: <a href="https://utopia.de/galerien/15-wege-zu-weniger-muell/">Stoppt den Wegwerfwahn! – 15 Wege zu weniger Müll</a><br />
Und wennihr Dinge wegwerft, ist eine saubere Trennung des Mülls  wohl ohnehin schon gelernte Sache.</p>
<h1>Küche und Klo</h1>
<p>Auch in der Kaffeeküche sowie den sanitären Anlagen können bereits kleine Veränderungen die Öko-Bilanz eines Büros verbessern. Für viele stellt die Mülltrennung ein naheliegender Aspekt dar, dessen Umsetzung allerdings auch außerhalb des Konzepts „nachhaltiges Büro“ vorauszusetzen ist. Aus dem Blick geraten hingegen häufig die täglichen Hygieneprodukte wie die Handseife. Denn auch in Seifen kann Mikroplastik enthalten sein, das als Binde- oder Schleifmittel fungiert. Durch das Waschen der Hände geraten die Plastikpartikel in den Wasserkreislauf und bedrohen somit die Nahrungs- und Lebenswelt von Tieren. Als Alternative können deshalb Naturkosmetikprodukte verwendet werden oder, um sich den Nachfüllmüll zu sparen, ganz auf Naturseife gesetzt werden.</p>
<p>Eine andere Problematik bildet die anschließende Trocknung der Hände. Häufig finden sich in öffentlichen Gebäuden Spender mit Papierhandtüchern, die zwar recycelt sind, allerdings nach Gebrauch im Müll landen. Daher ist die Handtuchrolle eine beliebte Alternative, da man den Stoff erneut verwendet. Allerdings gilt es an dieser Stelle genau abzuwägen, denn auch das Waschen der Stoffhandtücher benötigt Energie und Ressourcen. Welche Variante nachhaltiger ist, lässt sich nicht eindeutig klären. Für eine gute Ökobilanz können Sie in jedem Fall den Einsatz von Einweg-Zellstoff-Papierhandtüchern vermeiden. Für deren Herstellung sin nämlich Frischfasern nötig. Laut NABU verbraucht die Produktion dieser Trockentücher zwischen 8 bis 40 Kilowattstunden und eine große Menge Wasser. Somit gilt: Wenn Einweg-Handtücher, dann aus blauer-Engel-zertifiziertem Recyclingpapier sind und bei Stofftuchrollen auf das Umweltzeichen RAL-UZ 77 achten.</p>
<h1>Essen am Arbeitsplatz &#8211; gewusst wie</h1>
<p>Bringen Sie Ihr Mittagessen in einem wiederverwendbaren Behältnis mit oder essen Sie in der Cafeteria mit nachhaltigem Geschirr und Besteck. Vermeiden Sie die Mitnahme von Essensverpackungen. Nutzen Sie wiederverwertbare Kaffeetassen und Wasserflaschen oder nutzen Sie Keramik- bzw. Glasmodelle, wo möglich. Vermeiden Sie verschwenderische Einweg-Plastikflaschen und nicht-recycelbare Kaffeebecher am Arbeitsplatz.</p>
<h3>Fair-Trade-Kaffee kaufen &amp; Slow Zubereitung</h3>
<p>Ohne Kaffee geht bei uns am Morgen gar nichts. Deshalb herrscht in der Kaffeeküche natürlich immer reger Betrieb. Wenn schon Kaffee trinken, dann sollte man aber auch hier beim Einkauf auf Fair-Trade-Kaffee achten. Zudem kommen bei der Zubereitung eigentlich nur die Methoden des Slow Coffees in Betracht. Heißt: Espressokocher, French Press oder der gute alte Filterkaffee. Schmeckt ohnehin am besten. Kaffeemaschinen mit Kapseln hingegen produzieren zu viel Müll und ergeben auch einfach überhaupt keinen Sinn, wenn ihr uns fragt.</p>
<h3>Leitungswasser trinken</h3>
<p>Viel trinken ist wichtig, gerade, wenn man arbeitet und sich gut konzentrieren muss. Aber auch hier gibt es Möglichkeiten, möglichst nachhaltig zu agieren – indem ihr beispielsweise auf Leitungswasser umstellt. Nirgendwo ist die Qualität des Leitungswassers so gut wie bei uns. Solltet ihr das gar nicht mögen, dann steigt auf Wasser in Glasflaschen um. PET-Flaschen sollten wir alle – so gut es geht – vermeiden, da die ungesunden Weichmacher und Schadstoffe des Plastiks im Wasser landen. Und wo der ganze Plastikmüll am Ende landet, das brauchen wir euch an dieser Stelle nicht noch mal erzählen.</p>
<h1>Klimaneutraler Versand</h1>
<p>Du musst beruflich regelmäßig Briefe oder Pakete versenden? Das lässt sich kaum ganz vermeiden. Der Transport der Postsendungen verursacht aber klimaschädigendes CO2. Etwas grüner geht das mit den klimaneutralen Versandoptionen einiger Versanddienste: Der Anbieter kompensiert dann jeweils immerhin seine CO2-Emissionen durch Investitionen in <a href="https://utopia.de/galerien/klimaschutz-tipps/">Klimaschutz</a>-Projekte.<br />
Lies auch: <a href="https://utopia.de/ratgeber/klimaneutraler-versand-das-bringt-er/">Klimaneutraler Versand – das bringt er</a></p>
<h1>Kolleg*innen zu mehr Nachhaltigkeit motivieren</h1>
<p>Zu guter Letzt ist es eigentlich immer hilfreich, mit den Kolleg*innen am Arbeitsplatz über das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten zu sprechen und zu diskutieren. Das weitet den Blick, man lernt Neues dazu und Altes zu überdenken. Sich gegenseitig auf Dinge aufmerksam zu machen, die man besser machen könnte, hilft dabei, mehr Nachhaltigkeit in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Das kann bei der richtigen Mülltrennung anfangen und bei der Wahl des besten Ökostromanbieters enden. Motiviert euch gegenseitig und etabliert so zusammen die Werte, die euch als Team und Firma in Sachen Nachhaltigkeit wichtig sind.</div>
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		<title>3. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
		<link>https://letsmattr.de/nachhaltige-agentur-schritt3</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2021 07:52:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie versprochen wollen wir unsere 10 Tipps für eine nachhaltige Agentur mit euch teilen. Der dritte Schritt? Druck!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7513" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-octoprint.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-octoprint.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-octoprint-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/06/Schritt1_Fortbewegung_Header-octoprint-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>Der Papierverbrauch in Deutschland ist gigantisch: 20 Millionen Tonnen Papier werden in etwa jährlich verbraucht. Das ist ungefähr so viel, wie die Kontinente Südamerika und Afrika zusammen verbrauchen <a href="https://wir-lieben-recycling.de/" target="_blank" rel="noopener">Quelle. </a></p>
<p>Doch unendliches Wachstum auf einer endlichen Erde ist nicht möglich. Es ist daher umso wichtiger, möglichst ressourcenschonend, klima- und umweltfreundlich zu arbeiten.</p>
<p>Dank des digitalen Zeitalters, lassen sich viele Ideen auch digital umsetzen. Warum das eine gute Idee sein kann, erklären wir in unserem Blogbeitrag <a href="https://letsmattr.de/printvsdigital" target="_blank" rel="noopener">Print vs. Digital</a>.</p>
<p>Andere Ideen können nur in Printform den gewünschten Effekt erzielen. In diesem Artikel wollen wir euch daher zeigen, wie ihr eure Drucke möglichst umwelt- &amp; ressourcenschonend realisieren könnt.</p>
<h1><strong>Die Druckdatei</strong></h1>
<p>Smart gelayoutet ist smart gespart. Häufig begegnen uns im Alltag die klassischen DIN Formen. Grundsätzlich können kleine Formate natürlich Papier einsparen. Allerdings führen unkonventionelle, nicht-DIN-Formate u.U. auch dazu, dass Papierbögen nicht effizient genutzt werden und sogar unnötig viel Papier zum Einsatz kommen muss. Hierbei lohnt es sich in jedem Fall, vorab mit der Druckerei zu sprechen.</p>
<p>Auch wenn es um die gewünschte Bindung eures Printmediums geht, solltet ihr euch mit der Druckerei abstimmen, denn so können von Anfang an Seiten eingespart werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Blauer Engel/FCS Zertifikate</strong></h1>
<p>Zwar hat durch den Anstieg der papierlosen Kommunikation in vielen Büros &amp; Agenturen der Verbrauch etwas abgenommen. Nichtsdestotrotz führt der immense Papierbedarf dazu, dass in vielen südamerikanischen Ländern hektarweise Regenwald gerodet wird.</p>
<p>Viele Druckereien bieten daher recyceltes Papier (z. B. das Papier von blauem Engel), spezielle Naturpapiere oder Papiere mit Gütesiegeln an, welche einen ökologischen Anbau garantieren (z. B. das FSC Siegel). Recyclingpapier hat zudem einen niedrigen Wasserverbrauch in der Herstellung und wirkt sich somit doppelt positiv aus. Eine gute Anlaufstelle für eure Druckwünsche ist z.B. <a href="https://www.dieumweltdruckerei.de/" target="_blank" rel="noopener">die Umweltdruckerei</a> . Die Papiere sind zu 100% recycelt, klimaneutral und mit Biofarben bedruckt. Und verwendet wird natürlich Ökostrom &#8211; was sonst!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Klimafreundliches Drucken</strong></h1>
<p>Bleiben wir beim Druckverfahren. Auch hier gibt es bereits einige Möglichkeiten, eure Flyer, Poster und Broschüren klimaschonend zu realisieren. Häufig werden dabei schonendere Chemikalien oder Farben verwendet, aber auch die Recyclebarkeit nach dem Druck spielt eine Rolle. Lack- &amp; folienbeschichtete Papiere lassen sich später schlecht recyceln – Stanzungen und Blindprägungen können dabei eine ästhetische und umweltfreundlichere Alternative bieten.</p>
<p>Während Offsetdruck leicht recyclebar ist, können einige Digitaldrucke das recyceln erschweren. Da sich die Umweltverträglichkeit der Druckfarben nicht pauschal vergleichen lässt, macht auch hier ein Gespräch mit der Druckerei Sinn.</p>
<p>Zudem gibt es einige Verfahren, die energiesparender sind. Ist ein besonders schonender Druck nicht möglich, bieten einige Druckereien eine CO2-Kompensation für den Druck an.</p>
<p>Neben der Auswahl von umweltfreundlichem Papier und Farben, gibt es eine Vielzahl weiterer Nachhaltigkeitskriterien, die man bei der Wahl einer Druckerei beachten kann.</p>
<p>Wirtschaftet die Druckerei ressourcenschonend? Verfügen sie über eine Umweltmanagement-Zertifizierung, wie z.B. EMAS oder DIN ISO 14001? Wird für die Produktion Strom aus erneuerbaren Energien und Strom aus nachhaltigen Stromquellen eingesetzt? Sind Produktion und Versand klimaneutral? Was für Druckplatten werden eingesetzt? Besonders empfehlenswert sind prozesslose Druckplatten, für die kein Einsatz von Chemie nötig ist.</p>
<p>Auch ein fairer Umgang mit Mitarbeiter:innen und Lieferant:innen ist hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Druckprodukten wichtig.</p>
<p>Die meisten nachhaltigen Druckereien geben Auskunft über das Druckverfahren und listen die genauen Details dazu auf ihrer Homepage auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Klimaneutraler Versand</strong></h1>
<p>Klimaneutraler Versand soll sicherstellen, dass beim Transport von Päckchen oder Paketen keine unnötigen <span style="text-decoration: line-through;">Umwelt</span>kosten entstehen.</p>
<p>Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder versucht der Herstellende oder Anbietende, <a href="https://utopia.de/ratgeber/co2-emissionen-das-musst-du-darueber-wissen/">CO2-Emissionen</a> von Anfang an zu vermeiden, oder er muss seinen CO2-Ausstoß nachträglich kompensieren. Das gilt auch für den klimaneutralen Versand, bei dem üblicherweise beide Möglichkeiten kombiniert werden.</p>
<p>DPD war das erste Unternehmen, das einen klimaneutralen Versand anbot und seit 2012 mit DPD Total Zero klimaneutral Pakete ausliefert. Mittlerweile werden alle Päckchen über dieses Verfahren verschickt.</p>
<p>Auch der wohl bekannteste Paketdienst DHL bietet mit GoGreen klimaneutralen Versand an, welcher allerdings extra gebucht werden muss. Innerhalb Deutschlands entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten, lediglich bei EU-weitem Versand fallen weitere Gebühren an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Make something that mattrs</strong></h1>
<p>Wie bei allem, was wir gestalten gilt: make something that mattrs! Ein gut durchdachtes Printprodukt ist langlebig und schafft einen Mehrwert, statt am nächsten Tag in der Tonne zu landen.</p>
<p>Ein gutes Design schafft es, seinen Zweck erfolgreich zu kommunizieren und wird auch länger aufgehoben. Vielleicht lässt sich das Produkt nach seinem Verwendungszweck auch weiterverwenden oder upcyclen? Vielleicht lässt sich das Produkt so gestalten, dass es in der nächsten Saison wiederverwendet werden kann? Vielleicht macht eine weniger umweltfreundliche Druckart Sinn, wenn das Produkt dadurch zum Mehrwegprodukt wird oder länger hält? Vielleicht lassen sich statt Papier auch andere Materialien verwenden?</p>
<p>Kreativität und Nachhaltigkeit gehen auch hier Hand in Hand 😉</p>
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		<title>2.  Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
		<link>https://letsmattr.de/nachhaltige-agentur-schritt2</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 20:31:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie in der Szene Hamburg versprochen wollen wir unsere 10 Tipps für eine nachhaltige Agentur mit euch teilen. Der zweite Schritt? Strom!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7504" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt2_Stromsparen_Header.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt2_Stromsparen_Header.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt2_Stromsparen_Header-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt2_Stromsparen_Header-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer kennt es nicht? Während du gerade in einem wichtigen Call hängst und deinen Laptop auflädst, dein Handy an der Steckdose hängt, das Licht im Flur noch brennt, läuft parallel noch der Fernseher, die Spülmaschine ist am Arbeiten und im Hintergrund werden Bitcoins gemined…</p>
<p>Okay, der letzte Punkt gehört zugegebenermaßen eher nicht zu uns. Nichtsdestotrotz sind wir sowohl zuhause als auch in der Agentur auf technische Geräte angewiesen, was natürlich einiges an Strom zieht. Jede Kilowattstunde Strom verursacht rund 600 Gramm Kohlendioxid (CO2). Dies beinhaltet sämtliche Emissionen der Produktion, Bereitstellung und Umwandlung des Energieträgers zu elektrischem Strom. (<a href="https://energiespartipps.de/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>).</p>
<p>Wie ihr auch in eurem Agenturalltag auf einen nachhaltigen Stromverbrauch achten könnt, wollen wir euch als in diesem Artikel gerne näherbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Ökostrom</h1>
<p>Fast dauerhaft nutzen wir Strom aus unseren Steckdosen, ohne zu wissen, auf welche Weise er eigentlich erzeugt wurde. Eine Energiewende wird schon lange gefordert und mit dem Wechsel zu Ökostrom könnt auch ihr etwas dazu beitragen.</p>
<p>ÖkoStrom bedeutet, dass der Strom vollständig durch regenerative Energiequellen erzeugt wird. Der Strom, der aus euren Steckdosen kommt ist damit aber nicht automatisch reiner Ökostrom. Da in allen Leitungen der selbe Strom fließt, erhöht ihr vor allem den Anteil an Ökostrom im Netz – je mehr also mitmachen, desto besser fürs Klima!</p>
<p>Doch ist Ökostrom auch gleich Ökostrom? Viele Stromanbieter bieten in ihrem Portfolio die Möglichkeit an Ökostrom zu beziehen. Dennoch investieren diese weiterhin in fossile Energieträger. Wenn man sich sicher sein will, ob ein Stromversorger auch nur in erneuerbare Energien investiert, dann kann man dies anhand von Labels wie dem „Grüner Strom Label“ überprüfen. Diese orientieren sich an höchsten Umweltstandards und erleichtert den Verbrauchern die Auswahl von Stromanbietern, die kein Greenwashing betreiben. (<a href="https://www.bund.net">Quelle</a>)</p>
<p>Unser Ökostromtipp ist der Anbieter <a href="https://www.greenpeace-energy.de/)" target="_blank" rel="noopener">„Greenpeace Energy&#8220;</a>. Dieser ist über die üblichen Vergleichsportale nicht auffindbar, schneidet jedoch bei den Angeboten deutlich besser ab, als die Top-Angebote der Vergleichsportale.</p>
<p>Der Wechsel ist einfach, sodass ihr in nur wenigen Klicks für 100% Nachhaltigkeit sorgen könnt. Wie die Stromzusammenstellung aussieht, wird transparent aufgelistet. Auch die Preise nach Monats- und Jahresbeträgen in brutto sind eindeutig gelistet, sodass keine versteckten Kosten aufkommen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Strom sparen</h1>
<p>Doch auch die kleinen Dinge können einen Einfluss auf einen bewussten Energieverbrauch haben: höchste Zeit, sich einmal genauer anzuschauen, wer die Stromfresser in der Agentur eigentlich sind. Vorne mit dabei? Die Heizung. Die Regel „Stoß- statt Dauerlüften“ kennt ihr vermutlich alle, doch auch eine kurze Absprache darüber, wie die Temperatur im Büro sein soll, kann Wunder wirken. An Wochenenden oder nach Feierabend kann die Heizung dann getrost abgeschaltet werden.</p>
<p>Weitere große Stromfresser sind vor allem in der Agenturküche zu finden. Ob Kühlschrank oder Spülmaschine, werft einen kurzen Blick auf eure Küchengeräte und prüft, ob nicht der ein oder andere Energiefresser ausgetauscht werden müsste.</p>
<p>Auch am Arbeitsplatz lohnt es sich hin und wieder, einen Gerätecheck zu machen, oder noch besser, gleich beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Nach Feierabend lassen sich Drucker und PCs bequem über eine Steckdosenleiste komplett abschalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Nachhaltiges Internet</h1>
<p>Kurz mal den Newsfeed checken? Alexa nach dem Wetterbericht von morgen fragen? Die Nummer der Druckerei heraussuchen? Selbst durch eine einzelne Tätigkeit im Internet werden Server auf der gesamten Welt beansprucht, die natürlich ebenfalls mit Strom betrieben werden müssen. Einmal Googeln verbraucht z.B. in etwa so viel Strom wie eine Energiesparlampe pro Stunde.</p>
<p>Unser Tipp daher? Nutzt eine nachhaltige Suchmaschine, wie z.B. <a href="https://www.ecosia.org/" target="_blank" rel="noopener">Ecosia</a>. Die Server werden mit erneuerbaren Energien betrieben. Darüber hinaus pflanzt die Suchmaschine mit den Einnahmen Bäume dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden, wodurch der Atmosphäre weiteres CO2 entzogen wird.</p>
<p>Gerade im Agenturalltag müssen häufig große Dateien versendet werden. Downloadlinks über eine Cloud können dabei deutlich nachhaltiger sein als das Versenden der gesamten Datei per Mail. Überflüssige Mails sollten regelmäßig gelöscht und Mails eher gewissenhaft versendet werden. Einige Mailanbieter wie<a href="https://posteo.de/" target="_blank" rel="noopener"> posteo </a>lassen ihre Server über Ökostrom laufen und leisten CO2 Kompensationszahlungen, ebenso wie Cloudanbieter und Webhoster.</p>
<p>Die eigene Webpage klimafreundlich zu hosten ist zum Beispiel mit dem Web Hoster <a href="https://ssl.greensta.de/" target="_blank" rel="noopener">greensta</a> möglich. Diese Server werden Atomstromfrei betrieben und arbeiten mit 100% echten Ökostrom von der Greenpeace Energy eG. Die Kühlung der IT erfolgt mit Außenluft, sodass Klimaanlagen durch ein Zuschaltsystem nicht durchgehend betrieben werden müssen. Zudem werden defekte &amp; gebrauchte Hardware nicht entsorgt, sondern gelagert. Mit diesem Bestand werden regelmäßig die Systeme repariert, sodass mit den Ressourcen nachhaltig umgegangen wird.</p>
<p>Im Webdesign gibt es natürlich noch einige andere Tipps, wie ihr auf Nachhaltigkeit achten könnt. Diese haben wir für euch im nächsten Post bereit, stay tuned!</p>
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		<title>1. Schritt zur nachhaltigen Agentur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 16:47:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie in der Szene Hamburg versprochen wollen wir unsere 10 Tipps für eine nachhaltige Agentur mit euch teilen. Der erste Schritt? Fortbewegung!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7489" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt1_Fortbewegung_Header-1.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt1_Fortbewegung_Header-1.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt1_Fortbewegung_Header-1-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Schritt1_Fortbewegung_Header-1-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein wichtiger Kundentermin hier, Drucke abholen dort &#8211; im Agenturalltag ist man den ganzen Tag über auf Achse. Das Thema Fortbewegung &amp; Verkehr ist das vermutlich präsenteste in aktuellen Klimaschutzdebatten. Rund 20% der Treibhausgasemissionen Deutschlands macht der Verkehrssektor aus (<em>Quelle: germanglobalzero, 2017</em>). Daran muss sich etwas ändern!</p>
<h1>Arbeitsweg</h1>
<p>Fangen wir an mit dem Arbeitsweg. Momentan reicht dieser bei den meisten von uns nur vom Schlaf- ins Arbeitszimmer. Doch sobald wir uns wieder in der Agentur sehen dürfen stellt sich die Frage &#8211; wie gestalten wir unseren Weg in die Agentur möglichst nachhaltig?</p>
<p>Die umweltfreundlichste Option ist klar, zu Fuß. Bei einem kniffligen Projekt oder einer Inspirationsflaute kann der morgendliche Spaziergang zur Quelle der Inspiration werden. Für längere Strecken eignet sich dann aber meistens doch eher das Rad. In vielen Städten sind die Radwege mittlerweile gut ausgebaut und die Arbeit leicht zu erreichen &#8211; und die Parkplatzsuche fällt auch weg. Wer kein eigenes Rad besitzt, kann sich bei Leasingfirmen wie z.B. Swapfiets eines ausleihen, oder nimmt das Stadtrad, das nicht nur kostenlos ist, sondern sich auch bequem an unzähligen Stationen in der Stadt abholen und zurückgeben lässt. Statt eines Firmenwagens können Agenturen z.B. Vergünstigungen auf E-bikes oder Mitgliedschaften bei Bikesharing anbieten. Angekommen am Arbeitsplatz sollten sich Agenturen auch um einen sicherer Ort zum Abstellen des Fahrrads kümmern. Die Fahrt mit dem Rad ist gesund und spart vor allem eine Menge CO2. Als kleinen Motivationspush könnt ihr <a href="http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/hamburg/co2rechner.php" target="_blank" rel="noopener">mit diesem Rechner</a> nachrechnen, wieviel ihr auf eurem Arbeitsweg eingespart habt.</p>
<p>Eine weitere Alternative sind, klar, die öffentlichen Verkehrsmittel. Seit 2019 sind Jobtickets auch wieder steuerfrei, sodass ihr nicht nur CO2, sondern auch eine Menge Geld spart.</p>
<p>Manchmal lässt sich die Fahrt mit dem Auto jedoch nicht vermeiden. In vielen großen Städten gibt es daher e-car sharing Angebote oder sogar e-roller. Besitzt ihr bereits ein Auto, könnt ihr über <a href="https://utopia.de/ratgeber/mitfahrgelegenheiten/" target="_blank" rel="noopener">diverse Plattformen</a> einfach Mitfahrer finden und Fahrtgemeinschaften für den täglichen Arbeitsweg bilden. Dadurch tut ihr nicht nur etwas Gutes für die Umwelt und spart Fahrtkosten, sonder lernt zugleich auch neue Leute kennen.</p>
<h2></h2>
<h1>Geschäftsreisen</h1>
<p>Doch wie sieht es bei längeren Strecken, z.B. für Geschäftsreisen aus?</p>
<p>Die beste Option ist die Bahn: nachhaltig, schnell und arbeiten lässt es sich unterwegs auch. Die ICEs der DB fahren neuerdings sogar zu 100% mit Ökostrom.</p>
<p>Lässt sich die Fahrt mit dem Auto nicht vermeiden, gilt: zusammen ist besser als alleine. Über unterschiedliche Mitfahrangebote wie z.B. <a href="http://www.blablacar.de" target="_blank" rel="noopener">Blablacar</a> könnt ihr weitere Mitfahrer mitnehmen und so dafür sorgen, dass weniger Autos auf den Straßen unterwegs sind.</p>
<p>Flüge sind auf der Liste der Klimakiller weit oben mit dabei. Auf <a href="https://lovingtheatmosphere.org/" target="_blank" rel="noopener">lovingtheatmosphere.org</a> könnt ihr euch als Berufstätige für die Vermeidung von Inlandsflügen mit einsetzen. Zudem findet ihr dort Forderungen &amp; Vorschläge für einen klimagerechteren Verkehrsausbau. Unsere Devise ist: erst vermeiden, dann kompensieren. Wenn es nicht anders geht und ihr doch fliegen müsst, könnt ihr mit einer CO2 Kompensation die Auswirkungen eures Fluges etwas eindämmen. Aber Vorsicht: nachhaltig ist nicht gleich nachhaltig. Einige der etablierten Anbieter behalten einen Großteil der Kompensation ein, sodass nur ein Bruchteil davon bei den Kompensationsprojekten ankommt. Um eine Art Ablasshandel für den Klimawandel zu vermeiden, lohnt es sich genauer hinzusehen. Und auch bei der Wahl der Airline lässt sich durch gute Recherche einiges an CO2 einsparen.</p>
<p>Und last but not least: Zuhause bleiben. Wenn wir durch die Pandemie eines gelernt haben, dann, dass auch nicht jedes Meeting vor Ort stattfinden muss. Kurze Besprechungen lassen sich auch bequem über Zoom abhalten und die lange Anfahrt so vermeiden.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Clima matt(e)rs</title>
		<link>https://letsmattr.de/clima-mattrs</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 May 2021 15:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit einer Woche ist das Szene Hamburg-Special "NachHHaltigkeit" beim Kiosk deines Vertrauens erhältlich. 
Wir freuen uns, mit "clima matt(e)rs" einen Beitrag zu dem Magazin geleistet zu haben.

]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7470" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Szene-Hamburg-Header-1.jpg" alt="" width="1200" height="752" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Szene-Hamburg-Header-1.jpg 1200w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Szene-Hamburg-Header-1-980x614.jpg 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/05/Szene-Hamburg-Header-1-480x301.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Text: Ilona Lütje</strong></p>
<p><strong><em>Klima und Konsum sind untrennbar miteinander verbunden. Denn jeder Kauf hat Folgen für die Umwelt. Ob diese gut oder schlecht sind, hat nicht nur der Verbraucher in der Hand. </em><em>Die Markenmacher der Hamburger Agentur mattrs wollen ihre Kunden auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit bringen gegenüber den Menschen, den Prozessen und Produkten sowie der Umwelt. </em><em>Denn nur ressourcenschonend können sie vor allem eines sein: ready for future</em></strong></p>
<p>Mattrs. Eigentlich ist der Name Agentur aus den Initialen ihres Inhabers entstanden. Doch seit die Bewegung Black Lives Matter mit dem gewaltsamen Tod von George Floyd 2020 mit neuer Kraft um die Welt ging, gewann der Agenturname auch für Mathias Rüsch noch einmal mehr an Bedeutung. Denn Gewalt gehört nicht in die Welt des Hamburgers, für den andere Dinge zählen: Rücksicht zum Beispiel. Auf Mitmenschen. Und auf die Welt.</p>
<p>Diese Haltung ist auch eine der Grundfesten seiner Agentur und die Motivation seiner Mitgründer und Kollegen. Für andere Unternehmen entwickeln die Kommunikationsprofis Marken und Ideen für eine bessere Welt. ,Social Design‘ nennt sich das dann und ist weit mehr als nur ein marketingträchtiger Werbeslogan. „,Social Design‘ ist nicht das Umfärben eines Logos auf grün, um es dann auf braunen Karton zu drucken“, sagt Mathias Rüsch. „,Social‘ heißt für mich: Nicht heute auf Kosten von morgen; nicht hier auf Kosten von woanders. ,Design‘ steht für einen Prozess, der zu einem innovativen Ergebnis führt. ,Social Design‘ steht also für zeitgemäße Lösungen.“ Das Ziel: ein ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger Effekt.</p>
<p>69 Prozent der Bevölkerung sehen der Studie „Nachhaltiges Leben 2020“ zufolge Marken und Unternehmen zukünftig nämlich in der gesellschaftlichen Verantwortung. ,,Der erste Schritt ist wichtiger als das perfekt zu Ende gedachte Nachhaltigkeitskonzept“, heißt es bei mattrs. Dass Kunden es in der Agentur dabei mit Idealisten zu tun haben, liegt auf der Hand. „Nachhaltigkeit gehört zum guten Ton&#8220;, sagt Mathias Rüsch. Mit der eigenen Kampagne „10 Schritte zur nachhaltigen Agentur“ stellt sich mattrs darum auch selbst auf den Prüfstand. „Wir wollen schauen, welche Stellschrauben wir drehen können, um komplett nachhaltig zu agieren“. sagt Mathias Rüsch. Die 10 Schritte will er anschließend als Leitfaden über Social Media rausgeben. ,,Wir wollen Nachhaltigkeit vorleben“, so Rüsch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Dieser Müll tut dem Klima gut </strong></h1>
<p>Wie gut ihm das gelingt, wird schnell klar. Denn statt über sich selbst zu reden, seine Erfolge mit kleinen und großen Unternehmen bis hin zu Klinikkonzernen in den Mittelpunkt zu rücken, erzählt Mathias Rüsch lieber leidenschaftlich von seinem aktuellen Hoffnungsträger bei dem Versuch, das Klima und damit die Welt zu retten: nOa.</p>
<p>Aus Überzeugung hatte er das Start-up als Kunden pro bono ins Boot geholt und erst den Namen und dann die Marke entwickelt. Als er die beiden Südafrikaner in Hamburg kennenlernte, war schnell klar, dass sie eine grandiose Idee und allerhand Erfahrung mit nachhaltigen Lösungen, netzunabhängigen Lösungen, organic waste management und nicht vorhandenen Infrastrukturen aus der Heimat im Gepäck hatten. Heute produziert nOa Heimbiogasanlagen, die Biomüll und andere organische Substanzen in Biogas und flüssigen Biodünger verwandeln &#8211; zum Kochen, Heizen oder zur Stromgewinnung. Wer eine dieser Biogasanlagen betreibt, könne damit jedes Jahr seinen gesamten CO<sub>2</sub>-Fußabdruck kompensieren.</p>
<p>„Ich hatte sofort das Potenzial in dieser Idee gesehen“, sagt Mathias Rüsch. Denn nicht nur für private Haushalte sei nOa attraktiv. „Das Start-up leistet einen Riesenbeitrag zur Müllentsorgung“, betont er. Dass dabei CO<sub>2</sub> kompensiert wird und somit eigene Zertifikate veräußert werden können, sei auch für die ganz großen Konzerne interessant, die ihre CO<sub>2</sub>-Emissionen in den Griff bekommen müssen. Mittlerweile sind sogar große Projekte mit der UN in Planung. ,,Auch in abgelegenen Regionen und Flüchtlingscamps oder Siedlungenohne Versorgungsnetz eröffnen sich durch die netzunabhängige Energieversorgung ganz neue Möglichkeiten &#8211; das wird ein großes Ding&#8220;, ist Rüsch überzeugt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1><strong>Sauberes Trinkwasser und klimaneutrale Rucksäcke</strong></h1>
<p>Und dass Überzeugung eine große Rolle spielt, zeigt auch ein anderes Beispiel. Mitte der 2000er, als der damalige St. Pauli-Spieler Benny Adrion in Kuba ein Trinkwasserprojekt starten wollte, war Rüsch auch sofort mit Begeisterung dabei. Als Vorstand kümmerte er sich um die Entstehung der Marke Viva con Agua, die heute international bekannt und aktiv ist. Die Non-Profit-Organisation setzt sich weltweit für einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung ein. längst wurden weitere Social Businesses in den Bereichen Kunst und Klopapier aufgebaut. Diese altruistische Haltung habe er einfach in sich, sagt Rüsch. Er wolle Kunden zum Umdenken und Andersdenken anregen. „Es ist heute unabdingbar, Marken zukunftsfähig auszurichten. Dogmatisch wolle er das Thema Nachhaltigkeit aber nicht angehen, betont er. Jeder solle tun, was er tun kann. Bei Rüsch ist es halt immer ein bisschen mehr. Und so wundert es auch nicht, dass seine Agentur mit einer sozial und ökologisch nachhaltigen Strategie für einen klimaneutralen Schulrucksack für den German Brand Award nominiert ist. Ab Juni 2021 soll er auf dem Markt sein und nicht nur das Klima schonen. „Mit einem Teil des Erlöses wollen wir sozial benachteiligten Kindern die universelle Sprache der Kunst näherbringen“, sagt er. Ein Verein befindet sich bereits in Gründung.</p>
<p>Womit wir wieder am Anfang wären. Denn schließlich ist das Soziale eine der tragenden Säulen der Nachhaltigkeit. Let&#8217;s mattr!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>HY-5 aus Deutschland</title>
		<link>https://letsmattr.de/wasserstoff-pitch-gewonnen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 13:38:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
		<category><![CDATA[Sustainability]]></category>
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					<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Klubfaktor entwickelt Mattrs den Auftritt der grünen Wasserstoffinitiative HY-5.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div style="width: 960px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-7378-1" width="960" height="540" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/02/HY-5_960x540.mp4?_=1" /><a href="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/02/HY-5_960x540.mp4">https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/02/HY-5_960x540.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Laut OECD besitzt Norddeutschland eine der besten Voraussetzungen für den erfolgreichen Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft.</p>
<p>Aus diesem Grund haben sich die Wirtschaftsförderungen der fünf norddeutschen Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur grünen Wasserstoffinitiative HY-5 zusammengeschlossen. Ziel ist es, die attraktive Wasserstoffregion bei wichtigen Stakeholdern im In- und Ausland bekannt zu machen.</p>
<p>Mattrs entwickelte dafür in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur <a href="https://klubfaktor.de/" target="_blank" rel="noopener">Klubfaktor</a> die länderübergreifende Initiative HY-5, entwarf das Aktionslogo sowie das Corporate Design der Initiative und gestaltete Initiativenfilm und Standortpräsentation.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Print Design in Zeiten der “Wisch-weiter Gesellschaft”</title>
		<link>https://letsmattr.de/printvsdigital</link>
					<comments>https://letsmattr.de/printvsdigital#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Akina Hocke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 13:06:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Ebook, Twitter oder Blogartikel wie diesen: gibt es für Print überhaupt noch einen Platz on unserer digitalen Welt?
mattrs hat den Kampf zwischen Print und Digital genauer unter die Lupe genommen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-7393 aligncenter" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2021/02/Print-vs.-Digital-300x169.png" alt="" width="100%" height="auto" /></p>
<p><strong>Die “Swipe-Away-Kids”</strong></p>
<p>Morgens nach dem Aufstehen kurz den Nachrichtenfeed checken, auf Twitter schauen, was die Freunde dazu zu sagen haben, schnell das Frühstück instagrammen und in der Bahn die große Tinder-liebe matchen –<br />
das digitale Zeitalter öffnet uns Türen, es verbindet und entfremdet uns, lässt uns Gemeinsamkeiten miteinander teilen und spaltet uns indessen in der Kommentarsektion eines Facebook Posts. Wir glauben weniger und wissen mehr, suchen mehr und finden schneller. Und das alles möglichst in Echtzeit.</p>
<p>Kein Wunder also, dass nicht nur wir das digitale Zeitalter prägen, sondern auch wir, die sogenannten “Swipe-away-kids”, geprägt werden. Laut einer Studie von Microsoft beträgt unsere Aufmerksamkeitsspanne ca. 8 Sekunden. Tendenz sinkend. Auch digitale Medien bekommen diesen Trend zu spüren: Kurze Tik-Tok Clips laufen Youtube Videos den Rang ab und selbst die Tagesschau präsentiert mittlerweile die Nachrichten des Tages in durch-swipe-baren, kurzen und knackigen Headlines à la Instagram oder Tinder.</p>
<p>Kaum vorstellbar, dass die Druckindustrie in den letzten Jahren mit ca. 20 Milliarden Euro Umsatz jährlich vergleichsweise stabil geblieben ist (Quelle: .https://www.vdm-mitteldeutschland.de/) Wie kann es sein, dass sich die traditionellen Medien noch immer zu halten scheinen? Wie Studien zeigen, liegt dies vor allem daran, dass der “digitale Medienbruch” &#8211; das heißt das Alter, ab dem die Akzeptanz digitaler Produkte sinkt &#8211; bereits ab einem Alter zwischen 35 und 44 Jahren auftritt. Nichtsdestotrotz steigt die Anzahl sowie die Akzeptanz digitaler Medienangebote kontinuierlich. Fakt ist: Die Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch welchen Stellenwert hat Print noch in einer digitalen Gesellschaft?</p>
<p><strong>Information</strong></p>
<p>Infomaterial, Paper oder Lehrbücher &#8211; das Thema Digitalisierung wurde in der Bildung eher stiefmütterlich behandelt. Selbst an auf Medien &amp; Digitalisierung spezialisierten Hochschulen sind Online-Folien und PDFs noch immer das höchste der Gefühle.<br />
Auf den ersten Blick erscheint das sinnvoll. Wenn man bedenkt, dass 59% der Bevölkerung längere Texte lieber auf Papier als auf dem Bildschirm lesen (Quelle:https://www.sourc-e.com/post/druckindustrie-2019-konjunktur-zahlen-ausblick ). Zudem belegen einige Studien, dass Inhalte längerer Texte, die über Print vermittelt wurden, besser und genauer verstanden und zudem länger behalten werden können. Die haptische Erfahrung spielt für die Informationsaufnahme also auf jeden Fall eine Rolle.</p>
<p>Andererseits wird ein bloßer Vergleich von PDFs oder einfachen WordPress-Blogs den digitalen Möglichkeiten der Informationsvermittlung nicht ganz gerecht: Von Erklärvideos über interaktive Infografiken (https://letsmattr.de/grs) bis hin zu 3D-Schaubildern gibt es eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten, komplexe Inhalte anschaulich zu vermitteln, die im Printbereich verloren gehen würden. Werden Animation, Sound und Bewegtbild jedoch übermäßig eingesetzt, kommt es zum sogenannten “cognitive overload” und die Informationen werden nicht richtig wahrgenommen.</p>
<p>Ob Print oder Digital ist daher ganz davon abhängig, welche Inhalte vermittelt werden sollen. Während sich für dynamische Informationen mit kurzer Gültigkeit eher Online Medien eignen, können Printprodukte bei Informationen mit langer Gültigkeit von Vorteil sein und steigern die Glaubwürdigkeit.</p>
<p><strong>Emotion</strong></p>
<p>Mittlerweile scheinen Werbekampagnen ausschließlich für den digitalen Bereich konzipiert zu werden. Tatsächlich lassen sich mit Bewegtbild, dem richtigen Soundtrack und gutem Storytelling einzigartige Momente schaffen. Richtig gestaltet, können Online Medien sehr immersiv sein und den Leser in fiktive Welten abtauchen lassen. Besonders gut darin sind zum Beispiel die sogenannten “Rich Media”, welche versuchen, möglichst viele verschiedene Sinne anzusprechen.</p>
<p>Doch auch Print kann immersiv sein: Das Konsumieren von Printprodukten verlangt viel Aufmerksamkeit, weshalb häufig das Erlebnis des Lesens im Vordergrund steht. Dadurch ist es viel einfacher, eine starke Bindung zum Lesenden aufzubauen. Die Emotionalität rund um das Buch ist das beste Beispiel dafür. Hinzu kommt eines der wichtigsten Bedürfnisse der Designpsychologie: das Festhalten von Bedeutungsvollem und das Sammeln bedeutungsvoller Dinge. Verstärkt wird diese Bedeutsamkeit zudem durch eine Knappheit: Gibt es von einem Magazin nur eine limitierte Auflage, steigt das Gefühl etwas besonders Wertvolles in den Händen zu halten.</p>
<p>Auch hier gibt es also keinen klaren Sieger. Stellt sich nun die Frage: Wie nachhaltig sind die beiden Konkurrenten?</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Unendliches Wachstum auf einer endlichen Erde ist schlichtweg nicht möglich. Es ist daher umso wichtiger, möglichst ressourcenschonend, klima- und umweltfreundlich zu arbeiten.</p>
<p>Beginnen wir also mit der offensichtlichsten Ressource: dem Papier. Weltweit sind die Deutschen &#8211; was den Verbrauch von Papier angeht &#8211; absolute Spitzenreiter. Alleine 2019 verbrauchten wir fast 230 Kilo Papier pro Kopf. Zwar hat durch den Anstieg der papierlosen Kommunikation in vielen Büros der Verbrauch etwas abgenommen. Nichtsdestotrotz führt der immense Papierbedarf dazu, dass in vielen südamerikanischen Ländern hektarweise Regenwald gerodet wird. Viele Druckereien bieten daher recyceltes Papier (z. B. das Papier von blauer Engel), spezielle Naturpapiere oder Papiere mit Gütesiegeln an, welche einen ökologischen Anbau garantieren (z. B. das FSC Siegel). Recyclingpapier hat zudem einen niedrigen Wasserverbrauch in der Herstellung und somit einen doppelt positiven Effekt.</p>
<p>Zudem gibt es einige Möglichkeiten, das Druckverfahren möglichst umweltschonend zu gestalten. Beachtet werden dabei der Energieverbrauch, die verarbeiteten Chemikalien &amp; Farben und die Möglichkeit zum Recycling. Darüber hinaus bieten viele Druckereien eine CO2-Kompensation für den Druck an.</p>
<p>Tatsächlich ist der CO2-Verbrauch ein wichtiges Stichwort, wenn es um den Vergleich zwischen Print- und digitalen Medien geht. Gemessen wird der CO2-Äquivalent (CO2eq, Zeitraum von 100 Jahren). Das bedeutet, welche Energie benötigt wird, um das Produkt herzustellen bzw. zu nutzen. Vergleicht man Webseiten mit Printprodukten (unter Berücksichtigung von Herstellung, Rechenleistung, Stromverbrauch und Transport), liegen die Websites aus Sicht der Nachhaltigkeit vorne.</p>
<p>Allerdings gibt es auch hier noch Handlungsbedarf. Durch durchdachte Gestaltung einer Webseite (Link:https://sustainablewebdesign.org/) kann die Nutzung weitaus effizienter machen und den Energieverbrauch deutlich senken. Gutes Webdesign bedeutet also auch: ein nachhaltiges Internet.</p>
<p><strong>Print oder Digital?</strong></p>
<p>Die Entscheidung ist ein entschiedenes Jein. Sowohl Print- als auch digitale Medien bringen Vor- und Nachteile mit sich. Natürlich haben digitale Medien Printprodukte in vielen Bereichen ersetzt. Nichtsdestotrotz gibt es Felder, in denen Printprodukte noch immer unersetzlich sind. Beide Varianten haben ihre Daseinsberechtigung. Aber noch viel wichtiger ist, dass sie nicht nur co-existieren, sondern auch symbiotisch eingesetzt werden können. Die Antwort lautet nicht mehr “entweder&#8230;oder”, sondern “und”: Werden Print und Digital geschickt verknüpft und die Stärken Beider genutzt, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Seien es Augmented Reality Schaubilder in Bedienungsanleitungen, Informationsvideos in Broschüren oder interaktive Plattformen begleitend zu Magazinen. Mit der täglichen wachsenden Zahl an digitalen Innovation sind auch wir täglich auf der Suche nach neuen Kombinationsmöglichkeiten und Potentialen.</p>
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			</item>
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		<title>So macht Schule Spaß!</title>
		<link>https://letsmattr.de/ein-neues-gesicht-fuer-den-schulranzen-hersteller-school-mood</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2020 13:08:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Consumer Products]]></category>
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					<description><![CDATA[mattrs entwickelt neuen Markenauftritt für den Schulranzenhersteller School-Mood.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7189" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/Schoolmood_blog-2.png" alt="" width="1872" height="1053" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/Schoolmood_blog-2.png 1872w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/Schoolmood_blog-2-1280x720.png 1280w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/Schoolmood_blog-2-980x551.png 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/Schoolmood_blog-2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1872px, 100vw" /></p>
<p><strong>Ein neues Gesicht für den Schulranzen Hersteller School-Mood</strong></p>
<p>Bestärkt durch einen neuen Investor als Partner, positioniert School-Mood sich 2020 neu, um Konkurrenten wie Mc Neill oder Scout in deren Marktposition abzulösen. Dabei setzt die neu gegründete Felidae (Europe) GmbH auf die Unterstützung von mattrs.</p>
<p>Mit einem umfassenden Markenrelaunch hat mattrs die innovativen und hochwertigen, aber noch zu unbekannten, Schulranzen von School-Mood ins rechte Licht gerückt. „Wir möchten unserer Marke eine klare Ausrichtung für die Zukunft geben und unseren Auftritt moderner gestalten“, so Steve Carstensen, Geschäftsführer von School-Mood. „Das Team von mattrs hat uns sofort verstanden und uns mit seiner klaren Strategie und kreativen Design-Lösung abermals überzeugt.“</p>
<p>Im intensiven Workshop wurde zunächst die künftige Zielsetzung, gefolgt von einer neuen Markenstrategie und -identität erarbeitet. Am Ende steht ein Brand Design, das die Marke im nationalen Wettbewerb spielerisch und nah am Kunden positioniert.</p>
<p>Unter Berücksichtigung der definierten Markenattribute übersetzt das Design-Team von mattrs das Logo in eine zeitgemäße, konkurrenzfähige Visualisierung. Die neue Wort-Bildmarke greift das Element AUGE als Symbol für Innovation und Sicherheit auf. School-Mood positioniert sich als einziger Schulranzen Produzent aus dem norddeutschen Raum im klaren, nordischen Design.</p>
<p>Der, im Zuge der Neu-Ausrichtung entwickelte, Claim „Passt zu uns!“ ergänzt das Logo. Denn ein School-Mood Ranzen passt nicht nur perfekt auf jeden Kinderrücken, mit seinen durchdachten Details überzeugt er die ganze Familie.</p>
<p>Neben den neu definierten und zum Teil modifizierten Schriften, bildet die neue Farbwelt die wichtigste Stütze des Corporate Designs. Ein warmes Blau in Kombination mit einem lebendigen Türkis schaffen ein harmonisches Gesamtbild und hohen Wiedererkennungswert am hiesigen Schulranzenmarkt.</p>
<p>Vollends zum Leben erweckt wird Marke von den persönlichen Eindrücken der Kunden – die Vorfreude auf den ersten Schultag, Erlebnisse mit den neuen Schulfreunden oder die täglichen Hausaufgaben. Für die Kampagne 2020/21 arbeiten wir daher mit realen Familien zusammen, die uns an Momenten aus ihrem Leben teilhaben lassen. Customer Generated Brand ist für uns der Schlüssel zu einem authentischen Markenauftritt, der den School-Mood glaubwürdig als den idealen Begleiter unserer Grundschulkinder präsentiert.</p>
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		<item>
		<title>Corona hält uns den Spiegel vor</title>
		<link>https://letsmattr.de/corona-haelt-uns-den-spiegel-vor</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 13:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein winziges Virus hält aktuell nicht nur Deutschland, sondern der ganzen Welt den Spiegel vor.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-7398" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/04/Corona-header-300x169.png" alt="" width="100%" height="auto" /></p>
<p>Vor mehr als einem Jahr habe ich einen Beitrag für unser mattrs Magazin geschrieben. Wer hätte damals gedacht, dass er mal eine solch akute Brisanz erhalten würde. Die aktuelle Krise durch die Coronavirus-Pandemie macht eines nämlich mehr als deutlich: Unser Gesundheitssystem krankt an vielen Ecken und Enden und die Forderungen und Blickwinkel der Beteiligten könnten teilweise nicht gegensätzlicher sein. Und dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern für viele Gesundheitssysteme weltweit.</p>
<h1 class="blogheading">Wir brauchen mehr als nur Applaus</h1>
<p>In der Krise wird deutlich, wie sehr am falschen Ende gespart wurde und zu Recht, sagen Krankenpfleger, Mediziner und alle anderen nun als systemrelevant bezeichneten Berufsgruppen im Gesundheitswesen: Jetzt endlich bekommen wir euren „Applaus“!?Keine Frage, die Anerkennung tut uns gut.  Aber haben wir dafür erst diese globale Krise gebraucht? Die Krise, die jetzt wieder auf dem Rücken völlig überarbeiteter Kolleginnen und Kollegen ausgetragen wird (werden muss). Die Sorge vieler Beteiligten: Wenn sich nach der Krise nicht grundlegend etwas an den Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen ändert – personell, finanziell – dann ist der Applaus auch nur ein Geräusch in der hohlen Hand. Mehr oder minder so habe ich die Perspektive der Pflegenden bereits in erwähntem Artikel beschrieben. Jetzt hält uns ein winzig kleines Virus den Spiegel vor und bringt eine ganze Welt mit samt seiner Wirtschaft bedrohlich ins Wanken. Wie es sich gehört, habe ich in dem Beitrag auch die anderen Protagonisten des Gesundheitswesens zu Wort kommen lassen: die Entscheider, die Patienten.</p>
<h1 class="blogheading">Das kranke Gesundheitssystem &#8211; Kostendruck, Personalmangel, Ängste</h1>
<p>Aus Sicht der Entscheider galt und gilt: die Kosten und Ausgaben stehen im Mittelpunkt. Ob das der richtige Weg sein kann, sieht man aktuell – in anderen europäischen Ländern wie Spanien und Italien noch deutlich mehr als hierzulande. Auch die Debatte über die Privatisierung von Krankenhäusern flammt im Zuge der Corona-Krise besonders aus Sicht von Patienten und Patientinnen wieder auf. Sich darauf zu berufen, dass diese an allem schuld sei, greift aber zu kurz, betrachtet man insbesondere die häufig defizitäre und miserable Lage von kommunalen Häusern. Dennoch ist klar, dass Corona bestehende Ängste und Zweifel an unserem Gesundheitssystem aus Sicht des Patienten noch verstärkt. Kann ich hier überhaupt adäquat versorgt werden, wenn ich betroffen bin? Gibt es genug Intensivbetten und Beatmungsgeräte? Was ist, wenn ich nicht aufgrund einer Corona-Erkrankung, sondern aus anderen Gründen ins Krankenhaus muss – werde ich aktuell vergessen?</p>
<h1 class="blogheading">Weckruf für Veränderungen</h1>
<p>Eine Antwort auf all diese Fragen, für all diese Probleme und vor allem eine Lösung gab es vor einem Jahr nicht und jetzt erst recht nicht. Doch darum geht es hier gar nicht. Niemand kennt die aktuelle Situation, keiner war auf sie vorbereitet. Es geht nun darum, diese Krise gemeinsam zu meistern und sich danach gemeinsam an einen Tisch zu setzen und etwas daraus zu lernen! Es hinterher besser zu machen. Herauszufinden what really mattrs! Kommunikation ist dabei das A und O. Zwischen den Beteiligten. Zwischen dem Gesundheitswesen und seinen Patienten. Zwischen Politik, Öffentlichkeit und Krankenhaus. Und diese Kommunikation bedarf oft Hilfe von außen, da die Sprachen, mit denen alle Beteiligten sprechen, häufig nicht unterschiedlicher sein könnten:</p>
<blockquote><p><strong>Was brauchen Krankenhäuser nach der Krise?</strong> Lobbying für die gute, systemrelevante Sache und Interessenvertretungen für die, die auch nach der Krise eine Lobby brauchen.</p>
<p><strong>Analyse der Krisenkommunikation:</strong> Was lief gut im Prozess innerhalb des einzelnen Krankenhauses, wie funktionierte die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitseinrichtungen, passte die Kommunikation zu Behörden, Politik und Co.?</p>
<p><strong>Zielgruppen-Analyse:</strong> Wer wurde wie gut erreicht? Haben wir die richtigen (leicht zugänglichen) Kanäle, um alle Personengruppen zu erreichen?</p>
<p><strong>Informieren wir ausreichend und relevant?</strong></p>
<p><strong>Haben wir die notwendigen Technologien dazu?</strong></p>
<p><strong>Interne Kommunikation</strong>: Wie gut leben wir nach innen Wertschätzung und Kommunikation? Wie gut kommunizieren wir intern mit Fachpersonal?</p>
<p><strong>Darstellung:</strong> Machen wir es unseren Patienten, Betroffenen, Interessierten leicht unsere Informationen darzustellen und zu verarbeiten?</p></blockquote>
<p>Wir als Markenagentur können keine systemimmanenten Entscheidungen treffen, aber wir können helfen, dass richtig miteinander gesprochen wird, dass die richtigen Fragen gestellt werden und dass Dinge sich dadurch langfristig ändern. Und nun viel Spaß beim Lesen! Ich freue mich über jede Art der Anmerkung und Diskussion zu diesem Thema.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6881" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/04/magazin-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>zum Artikel geht es <a style="color: black;" href="https://issuu.com/letsmattr/docs/mattrsmag_01/44" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>hier.</u></a></p>
<p>Bildnachweis: pongmoji@depositphotos.com</p>
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		<title>Wir wollen mehr Sinn wagen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 08:46:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Benjamin Quiram über den Ruf von Unternehmen, Trends in Marketing und Kommunikation und warum Marken sich sinnvoll erfinden müssen, um nicht unterzugehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7192" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/sinngeben_blog.png" alt="" width="1871" height="1053" srcset="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/sinngeben_blog.png 1871w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/sinngeben_blog-1280x720.png 1280w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/sinngeben_blog-980x552.png 980w, https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2020/09/sinngeben_blog-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1871px, 100vw" /><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-7126" src="https://letsmattr.de/wp-content/uploads/2019/11/sinngeben_blog.png" alt="" width="5760" height="3240" /></p>
<h1 class="blogheading">Der Klimaschutz hat die Digitalisierung als gesellschaftliches Top-Thema abgelöst. Was bedeutet das?</h1>
<p>Es stimmt. Wir befinden uns in einem neuen Zeitalter: Jahrelang waren Google, Apple, Facebook, Microsoft und Amazon unsere gesellschaftlichen Treiber und haben neue Geschäftsmodelle entwickelt. Sie haben maßgeblich bestimmt, was und wie wir denken. Amazon hat unsere Erwartungshaltung als Kunden neu definiert, Google hat Wissen verfügbar gemacht und Apple das Designverständnis einer ganzen Generation geprägt. Aber diese gesellschaftliche Party ist vorbei. In den kommenden Jahren werden Nachhaltigkeit und Klimaschutz die Diskussionen bestimmen. Die Digitalisierung bleibt dabei natürlich ein wichtiges Thema, aber sie wird normaler. Jetzt steht die Jugend auf und wirft den Eliten Versagen beim Klimaschutz vor. Und sie reißt viele Teile der Eltern und Großelterngeneration mit. Das verändert das Umfeld, in dem Unternehmen und Marken agieren.</p>
<h1 class="blogheading">Was bedeutet das für Unternehmen und Marken konkret?</h1>
<p>Sie müssen zuhören und handeln. Zuhören, was sich Verbraucher wünschen, und dann Produkte entwickeln, die diesen Wünschen Rechnung tragen. Schon heute schauen immer mehr Menschen auf die CO²-Werte beim Autokauf. Manager entscheiden sich innerdeutsch Bahn zu fahren, statt zu fliegen. All diese Entwicklungen sind kein Entweder Oder, spiegeln aber doch wider, womit es Unternehmen vermehrt zu tun bekommen. Früher schrieben wir vom aufgeklärten Verbraucher. Jetzt weiß er nicht nur, was richtig wäre, sondern will auch danach handeln. Und in diesem Kontext hat die Sinnsuche von Unternehmen begonnen.</p>
<h1 class="blogheading">Ist das denn neu?</h1>
<p>In dieser Intensität ja. Als grundlegender Gedanke nein. Fairerweise muss man sagen, dass viele Unternehmer, Marketer und PR-Profis schon seit einiger Zeit über den Purpose von Unternehmen diskutieren und durchaus auch danach handeln. Doch viele brauchen Unterstützung von außen, wenn sie dem „höheren“ Sinn ihres Unternehmens auf den Grund gehen. Das ist absolut nachvollziehbar.</p>
<blockquote class="blogzitat"><p>Unternehmen sollen Produkte für Kunden entwickeln, Gewinne machen, für Beschäftigte da sein, ökologisch verantwortlich handeln und in dem direkten Umfeld, in dem sie tätig sind, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.</p></blockquote>
<h1 class="blogheading">Gibt es Positivbeispiele bei der Sinnsuche?</h1>
<p>Natürlich: Schauen Sie sich die Top 10 des <a style="color: black;" href="https://www.globe-one.com/blog/purpose-readiness-studie/?lang=de" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>Purpose Readiness Index </u></a> an. Da sind Bosch, Continental, Rewe und auch Adidas ganz vorn vertreten – auch wenn viele Unternehmen leider immer noch schlecht abschneiden. Oder nehmen Sie die spannende Entwicklung der Social Businesses wie Lemonaid oder Viva con Agua. Die Diskussion um die Verantwortung von Unternehmen ist ebenfalls alt. Es gilt die klassische Formel: Unternehmen sollen Produkte für Kunden entwickeln, Gewinne machen, für Beschäftigte da sein, ökologisch verantwortlich handeln und in dem direkten Umfeld, in dem sie tätig sind, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Die Dimensionen sind abgesteckt, aber aktuell verschieben sich die Schwerpunkte. Und das ist ja das eigentlich Herausfordernde. Zudem ist es ein Unterschied, ob ein Technologiekonzern mit seinen Innovationen eine Gesellschaft verändert oder ein Mode-Label seine Lieferkette verantwortungsbewusst aufstellt.</p>
<h1 class="blogheading">Warum ist das für Marketing und Kommunikation relevant?</h1>
<p>Es ist relevant, weil Marketing nie dauerhaft gegen Zeitgeist funktioniert. Und es in Zeiten von Content Marketing als zentraler Formel Botschaften und Geschichten braucht, die die Menschen dauerhaft bewegen. Wer da unglaubwürdig ist, dem fällt das mittelfristig auf die Füße.</p>
<h1 class="blogheading">Welche Trends gibt es derzeit in der Kommunikation?</h1>
<p>Es ist immer schwer nur einen Trend herauszugreifen. Klar ist: Wir leben in einer Zeit, die manche schon als „Greta-Zeitalter“ bezeichnen– in dem Unternehmen noch stärker als bisher mit einer Erwartungshaltung von Kunden konfrontiert sind. D.h. Unternehmen müssen die Erwartungshaltung ihrer Kunden kennen. Da hilft zuhören – auch Social Listening. Zweitens geht es um datengetriebenes Marketing. Das heißt, es geht um intelligente Datenanalysen. Jeder Kunde hat heute ein Erlebnis mit einer Marke. Aber häufig noch ein schlechtes. Und dabei gibt es gleichzeitig die Erwartungshaltung, dass Unternehmen immer und überall für Kunden da sind. Es gibt schon heute Unternehmen, die sehr gut datengestützt ihre Kunden analysieren und daraus Kampagnen ableiten oder – noch besser – Angebote machen, die Kunden helfen. Gleichzeitig gibt es aber auch eine Gegenbewegung in Zeiten der Digitalisierung. Es gibt zahlreiche Anlässe, an denen der persönliche Austausch wahnsinnig wichtig ist. Aber die Menschen haben Lust, neue Formate auszuprobieren. Festival statt Konferenz, eine besondere Inszenierung wie beim Hamburger Menetekel oder der Millerntor-Gallery. Eine trockene Diskussionsrunde – am besten nur mit Herren besetzt – wollen heute viele nicht mehr.</p>
<h1 class="blogheading">Welche Rolle spielt der Mensch im modernen Marketing?</h1>
<p>Ich bin überzeugt, der Mensch spielt auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz eine große Rolle, besonders wenn er sich um andere Menschen und kreative Inhalte kümmert. Nicht jedes Unternehmen hat heute einen riesigen Marketing-Etat, sondern muss überlegen, wie es seine Endverbraucher oder Geschäftskunden erreicht. Wenn KI einem dabei hilft und Analysen übernimmt, ist das großartig. Wenn sie eigene Texte schreibt, ist das noch besser. Aber zurzeit gibt es immer noch wenige künstliche Intelligenzen, die die verschiedenen Systeme steuern und für eine sinnvolle Kommunikation sorgen.</p>
<blockquote class="blogzitat"><p>Es ist immer noch gut, Themen mit Köpfen zu verbinden. Deshalb funktionierte Apple mit Steve Jobs, Microsoft mit Satya Nadella und auch Greta mit Fridays for Future.</p></blockquote>
<h1 class="blogheading">Sie beschäftigen sich viel mit Personen, die in der Öffentlichkeit stehen…</h1>
<p>Die CEO- oder Experten-Kommunikation ist ein gutes Beispiel, wie Kommunikation heute weiter von Mensch zu Mensch funktioniert – und bei dem digitale Kanäle eine Verstärkerwirkung haben. Das ist einer meiner Lieblingsbereiche. Es ist immer noch gut, Themen mit Köpfen zu verbinden. Deshalb funktionierte Apple mit Steve Jobs, Microsoft mit Satya Nadella und auch Greta mit Fridays for Future. Aber das Ganze geht auch eine Nummer kleiner als Experte. Ich finde es super interessant, wie die New Work und Female Leadership-Bewegung eine tolle Frau wie Tjen Onaran in die Öffentlichkeit gebracht hat. Sie steht für eine Bewegung, die Frauen mehr Einfluss in der Gesellschaft bringen möchte. Und sie verbinden auf vorbildliche Weise Diskussionen, Networking und Events mit Social Kommunikation und Medienarbeit.</p>
<h1 class="blogheading">Warum gibt es mattrs?</h1>
<p>Kurz gesagt: uns geht es um sinnvolle Kommunikation – und das auf verschiedenen Ebenen: thematisch im Rahmen sinnvoller Themen und Geschäftsentwicklungen. Aber auch mit Blick auf einen sinnvollen Mitteleinsatz, welche Marketing und PR-Instrumente haben den größten Effekt, wenn sie als Mittelständler keine üppigen Etats haben – bis hin zu Ideen, die Sinn machen.</p>
<h1 class="blogheading">Was könnt ihr besonders gut?</h1>
<p>Wir sind schnell, direkt, ehrlich, erfahren und haben richtig Lust auf gute Kommunikation. Unser Anspruch ist, Ideen und Maßnahmen zu entwickeln, die einen Effekt bei Kunden oder anderen Stakeholdern erzielen. Dabei denken wir nicht in Silos aus PR oder Marketing, da wir bei mattrs alle selbst in verschiedenen Rollen gearbeitet haben. Marina (Leunig) ist eine tolle Geschichtenerzählerin. Sie war bei der dpa und hat das (digitale) Marketing von Asklepios geleitet. Mathias (Rüsch) hat aus vielen Ideen oder Produkten Marken gemacht und das Design in zahlreichen digitalen und analogen Formaten entwickelt. Aber ihn nur als Marketer zu sehen, greift viel zu kurz, wenn man sich seine Rolle beim Aufbau von Viva con Agua anschaut. Und ich mache mir viele Gedanken über Strategien und das Positionieren von Marken, Menschen und Unternehmen und schaue mir Kommunikation ganzheitlich an. Dabei habe ich mir eine Liebe zur Detailarbeit bewahrt. Und wir glauben, dass das ein entscheidender Vorteil ist: Bei uns ist viel Erfahrung vorhanden, die Entscheidungswege sind aber extrem kurz. Wir können zudem große Projekte mit Hilfe unserer Partner- Agenturen und -Dienstleister in Hamburg, Köln, Berlin und Süddeutschland deutschlandweit skalieren.</p>
<h1 class="blogheading">Wie seid ihr aufgestellt?</h1>
<p>Wir gliedern uns in <a style="color: black;" href="https://letsmattr.de/services" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><u>drei Kernbereiche</u></a>: mattrs identity, mattrs design und mattrs alive. Bei Strategiefragen arbeiten wir am liebsten im Team, denn in der Regel hilft es, Aufgaben aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Design wird maßgeblich von einem Team um Mathias geführt und bei alive zeigen sich Marina und ich verantwortlich. Wir können beraten und operativ umsetzen.</p>
<h1 class="blogheading">Was erwartest du: Wie sieht Kommunikation 2030 aus?</h1>
<p>Der Blick in die Zukunft ist immer ein wenig Kaffeesatzleserei. Ich wünsche mir erstens, dass das KI-gestützte Marketing mir die Informationen bietet, die mich wirklich interessieren. Zweitens bin ich davon überzeugt, dass künstliche Intelligenz mit uns spricht und uns als Kollege Roboter hilft. Und drittens liegt mir als alter PR-Profi der Qualitätsjournalismus sehr am Herzen. Er hat die Zeit für Stories und Hintergrundberichte und muss nicht nur als Verlautbarungs- Journalismus daherkommen – und aus jeder Diskussion einen Streit und aus jedem Fehler einen Skandal machen.</p>
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		<title>let&#8217;s mattr!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mathias Rüsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 10:19:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Agentur]]></category>
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					<description><![CDATA[Was macht eine Marke heute „ready for future“? Was sind aktuelle Herausforderungen? Und was bewegt die Märkte von morgen?
Mathias Rüsch über die Grüdung von mattrs.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in den vergangenen zwei Jahrzehnten wie berauscht durchs Apple- und Smartphonezeitalter geliked haben, bis wir nicht mehr unterscheiden konnten, ob die Informationen, die uns im Sekundentakt erreichen „fake news“ oder real sind, wird es in den kommenden Jahren weniger darauf ankommen, wie wir kommunizieren, sondern was wir kommunizieren. Es gilt die Errungenschaften der Digitalisierung professionell zu nutzen, um mit spannenden, glaubwürdigen und echten Inhalten zu überzeugen. Es gilt zudem, Produkte zu designen, die einen Mehrwert bieten, ohne immer knapper werdende Ressourcen über Gebühr zu beanspruchen.</p>
<p>Wir – Marina Leunig, Benjamin Quiram und ich – setzen uns seit Jahren mit Marken, Menschen und Unternehmen auseinander, die auf ganz unterschiedlichen Ebenen „ready for future“ sind. In erfolgreichen Unternehmen, Start-ups, Initiativen und Agenturen haben wir unsere Erfahrungen gesammelt. Ich hatte das Glück maßgeblich an der Gründung des Vereins <a style="color: black;" href="https://www.vivaconagua.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> <u>Viva con Agua de Sankt Pauli </u></a> beteiligt zu sein, der zu einer faszinierenden Marke mit verschiedenen Social Businesses wurde.</p>
<p>Die Menschen hinter mattrs beschäftigen sich auch seit vielen Jahren mit den Themen der Gesundheitsbranche. Ursprünglich hat sie ihren Sinn längst gefunden und soll Menschen helfen, aber ist sie auch ready for future? Kostendruck, Digitalisierung und Personalnot treiben die Branche erneut in die Sinnsuche. Und wir arbeiten mit Menschen, die Verantwortung tragen, analysieren ihre Chancen im Meinungsmarkt und sind Sparringspartner und Vordenker, wenn es darum geht, sinnvolle Positionen zu entwickeln oder Ihren Marken einen neuen Anstrich zu geben.</p>
<p>Neugierig geworden? <a style="color: black;" href="https://letsmattr.de/lets-mattr"><u>Dann kontaktieren Sie uns!</u></a></p>
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